Die Aktie von Rheinmetall steht derzeit im Mittelpunkt einer außergewöhnlichen Marktphase. Auf der einen Seite fallen die Kursverluste der vergangenen Wochen massiv aus. Auf der anderen Seite wächst das operative Geschäft weiter mit hoher Geschwindigkeit. Genau diese gegensätzliche Entwicklung bestimmt aktuell die Diskussion rund um den Düsseldorfer Rüstungskonzern. Heute versucht es der Rüstungskonzern etwas nach oben. Aber…
Rheinmetall: Noch lange nicht aus dem Schneider!
Noch am Freitag verlor die Aktie deutlich und rutschte zeitweise in Richtung 1.120 Euro. Viele Marktbeobachter interpretierten dies als weiteres Signal eines laufenden Abwärtstrends. Innerhalb von vier Wochen summierte sich der Rückgang bereits auf mehr als 26 %. Doch zum Wochenauftakt folgt nun eine kräftige Gegenreaktion. Am Montag steigt das Papier um 4,31 % auf 1.167,30 Euro. Der Anstieg ist relativ betrachtet hoch. Faktisch ist dies jedoch bei (sehr) weitem noch nicht genug.
Denn trotz dieser Erholung bleibt das charttechnische Bild schwierig. Der enorme Abstand zum GD200 gilt als Zeichen hoher Nervosität am Markt. Solche Bewegungen entstehen oft dann, wenn kurzfristige Erwartungen plötzlich deutlich neu bewertet werden.
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Interessant ist allerdings, dass sich an den langfristigen Geschäftsaussichten kaum etwas verändert hat. Rheinmetall verfügt weiterhin über einen Rekordbestand an Aufträgen im Volumen von rund 73 Milliarden Euro. Gleichzeitig entstehen neue Projekte in mehreren Bereichen der Sicherheitsindustrie.
Neben klassischen Munitionsaufträgen und Fahrzeugtechnik rücken inzwischen neue Felder stärker in den Fokus. Kooperationen mit OHB im Bereich Weltraumtechnologie sowie gemeinsame Vorhaben mit der Telekom bei der Drohnenabwehr zeigen, wie breit der Konzern inzwischen aufgestellt ist.
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Die jüngsten Kursverluste gehen vor allem auf Enttäuschungen rund um das erste Quartal zurück. Mehrere Projekte konnten bilanziell später abgerechnet werden als erwartet. Dadurch fielen die ausgewiesenen Umsätze geringer aus, obwohl die Erlöse im laufenden Jahr weiterhin eingeplant sind.
Genau deshalb bleibt die Differenz zwischen Börsenkurs und Analystenerwartungen so auffällig. Viele Experten sehen weiterhin erhebliches Potenzial und nennen Kursziele nahe 2.000 Euro. Der Markt selbst verhält sich bislang deutlich vorsichtiger und wartet offenbar auf neue operative Signale.
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