Rheinmetall verzeichnete im Mittwochs-Handel erneut einen Verlust. Aktuell sind es in etwa -1,6 %, die auf der Kurstafel verzeichnet werden. Immerhin schafft die Aktie es noch gerade, die Marke von 1.600 Euro zu verteidigen. Ein kleiner Lichtblick nur, aber eine minimale Versicherung dafür, dass hier kein Crash ansteht. Dies wäre auch überraschend. Denn unverändert steht eine richtige Auftragswelle an, so jedenfalls die Vermutung angesichts diverser politischer Ankündigungen.
Der Markt für Rüstungsgüter erfährt seit einigen Monaten umfangreiche politische Unterstützung, Ankündigungen und auch reale Auftragswellen. In Deutschland, innerhalb der Europäischen Union sowie in Nato-Staaten besteht eine ausgeprägte Bereitschaft, die Verteidigungsausgaben deutlich zu erhöhen. Diese Haltung spiegelt sich in konkreten Entscheidungen wider. So hat das Europäische Parlament am Mittwoch ein Darlehen in Höhe von 90 Mrd. Euro für die Ukraine verabschiedet. Solche Finanzierungsprogramme eröffnen Spielräume für neue Beschaffungen, v
Rheinmetall: Mitten drin!
Von denen auch große Rüstungsunternehmen profitieren können. Rheinmetall positioniert sich in diesem Umfeld als zentraler Anbieter. Das Unternehmen deckt ein breites Spektrum ab, von gepanzerten Fahrzeugen über Artilleriesysteme bis hin zu Munition. Mit steigenden Budgets wächst die Wahrscheinlichkeit zusätzlicher Aufträge. Entsprechend rechnen viele Marktbeobachter mit einem anziehenden Umsatz, auch wenn Tempo und Umfang dieser Entwicklung noch offen bleiben.
Langfristig plant die Europäische Union nach einer Hochrechnung von Rheinmetall selbst, in den kommenden Jahren insgesamt rund 1 Billion Euro in Verteidigung zu investieren. Dieses Volumen verdeutlicht die Größenordnung des Marktes. Rheinmetall verfügt über Produktionskapazitäten und technisches Know-how, um einen relevanten Anteil dieser Mittel zu adressieren. Besonders europäische Beschaffungsprogramme könnten dem Konzern zusätzliche Aufträge sichern. Dafür sollen auch Kapazitäten genutzt werden, die aus der Autoindustrie kommen.
Auch auf nationaler Ebene ergeben sich neue Ansatzpunkte. In Deutschland plant der Staat nach Angaben eines Behördenvertreters Investitionen von bis zu 35 Mrd. Euro in satellitengestützte Kommunikationssysteme für die Abwehr. Rheinmetall führte zu diesem Themenfeld Gespräche mit OHB, wie nur zwei Tage vorher bekannt geworden ist. Es wäre nicht überraschend, wenn es genau mit Verweis auf solche Projekte auch einmal richtig nach oben gehen könnte.
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