Die Wandlung von Rheinmetall und seinem Chef Armin Papperger ist eine der bemerkenswertesten Geschichten der deutschen Wirtschaft. Einst in der öffentlichen Wahrnehmung kritisch gesehen, steht das Unternehmen heute im Rampenlicht.
Der Wandel: Vom Außenseiter zum gefragten Partner
Lange Zeit stand der Rüstungskonzern Rheinmetall in der „Schmuddelecke“ der deutschen Wirtschaft. Die Produktion von Waffensystemen war moralisch umstritten. Doch der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierende „Zeitenwende“ haben alles verändert. Plötzlich wird die Fähigkeit, Panzer und Munition zu liefern, als strategisch notwendig betrachtet. Rheinmetall ist nicht länger ein Außenseiter, sondern ein essenzieller Partner der Regierung, der die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands stärken soll.
Armin Papperger: Der Macher und das Risiko
An der Spitze dieses Wandels steht Armin Papperger. Der Rheinmetall-Chef hat den Konzern mit einer Mischung aus strategischem Weitblick und unbeirrbarem Selbstvertrauen neu positioniert. Sein Ziel ist es, Rheinmetall zum „World-Champion der Rüstungsindustrie“ zu machen. Der Aktienkurs explodiert, die Auftragsbücher sind prall gefüllt – der Erfolg gibt ihm recht.
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Doch genau dieser Erfolg birgt Risiken, nicht zuletzt durch Papperger selbst.
Die Gefahren für den Aufstieg
Papperger ist eine polarisierende Figur. Seine offene, direkte Art kommt bei Befürwortern gut an, könnte aber auch alte Vorurteile gegen die Rüstungsindustrie wiederbeleben. Seine ambitionierte Wachstumsstrategie, etwa durch die geplante Übernahme von Teilen der Lürssen-Werft, birgt zudem finanzielle Risiken. Ein zu schnelles Wachstum kann zu Fehlern bei der Integration neuer Geschäftsbereiche führen. Schließlich ist Rheinmetalls Erfolg eng an die geopolitische Lage gekoppelt. Sollte die politische Stimmung kippen und die Investitionen in die Verteidigung sinken, könnte Pappergers Traum vom „World-Champion“ jäh enden. Auch wenn aktuell nichts darauf hindeutet, dass die Politik wieder Abstand von der Rüstung nehmen könnte, darf die aktuell extrem hohe Schlagzahl bei Änderungen der Politik nicht unterschätzt werden.
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