Am Freitag verloren die Düsseldorfer noch einmal etwas und sackten durch auf einen Kurs in Höhe von nur noch 1.777 Euro. Dabei haben Analysten ihre Kursziele nicht korrigiert, jedenfalls nicht nach unten. Jefferies meldete nun ein Kursziel von rund 2.170 Euro an.
Rheinmetall: Die Aufträge bleiben einfach ein großes Thema – es kommen immer wieder neue
Kürzlich lieferte der Konzern beispielsweise sehr konkrete operative Signale. Das Joint Venture Rheinmetall BAE Systems Land meldete erfolgreiche bemannte Schießversuche mit dem Challenger 3, und Rheinmetall stellte dabei die Leistungsfähigkeit der 120mm-Glattrohrkanone L55A1 heraus. Hinzu kommt die Materialseite, weil Rheinmetall mit SSAB eine Absichtserklärung für fossilfreien Stahl unterzeichnete, der künftig in der Produktion von Verteidigungsgütern zum Einsatz kommen soll. Der Konzern verbindet damit Fertigung, Lieferkette und regulatorische Erwartungen an CO₂-Kennzahlen enger miteinander.
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Der Blick auf die Auftragsdimension bleibt ein eigener Kurstreiber. Der Vorstandsvorsitzende nannte 80 Milliarden Euro als mögliches Auftragsvolumen für 2026 und stellte diese Zahl einem Jahresumsatz von rund 11 Milliarden Euro gegenüber. Er verknüpfte diese Pipeline mit Großprojekten wie dem Boxer-Programm über 37,7 Milliarden Euro, Marine-Fregatten F126 und F127 mit 12 bis 13 Milliarden Euro sowie weiteren Puma-Bestellungen im Milliardenbereich. Bereits der Jahresanfang brachte zusätzliche Meldungen, darunter Lynx-Auslieferungen an die Ukraine im mittleren zweistelligen Millionenbereich, eine Bundeswehrbestellung von 30mm-Munition im dreistelligen Millionenbereich und ein Marineprojekt zu Laseranwendungen über ein Joint Venture mit MBDA. Ein weiterer Schritt kam über den Auftrag zur satellitengestützten Aufklärung der Bundeswehr, den Rheinmetall zusammen mit ICEYE über 1,7 Milliarden Euro brutto gewann. Dies sind Summen, die zeigen, in welche Richtung es gehen kann.
Die Analysten sehen es offensichtlich genauso! Die hohen Kursziele weit jenseits der Marke von 2000 Euro sprechen bei den Düsseldorfern für sich.
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