Die Marktreaktion auf die jüngsten Entwicklungen bei Rheinmetall wird durch eine fundamentale Neubewertung im Analystenlager verschärft. Während der Kurs bei 1.215,60 Euro ein neues Jahrestief markierte, driften die Expertenmeinungen weit auseinander.
Dabei stellte der Markt wohl besonders auf einen Befund ab. David Perry von JPMorgan sieht strukturelle Risiken im Produktportfolio. Er argumentiert, dass der rasant steigende Einsatz von Drohnentechnologie die Nachfrage nach klassischer Artilleriemunition, wie den 155-mm-Granaten, langfristig dämpfen könnte. Zudem sieht er zeitliche Streckungsrisiken beim volumenstarken „Boxer-Programm“, das ein Potenzial von rund 80 Milliarden Euro umfasst. Diese Skepsis führte zu einer Reduktion der Gewinnerwartungen bis zum Jahr 2030. Damit würde der Kurs nach Meinung der JPMorgan auf nur noch 1.500 Euro sacken.
Analysten-Streit ist erheblich!
Im Gegensatz dazu steht die Einschätzung des Analysehauses Bernstein, das am selben Tag sein Kursziel von 2.050 Euro bestätigte. Bernstein setzt darauf, dass Rheinmetall den enormen Auftragsbestand von 73 Milliarden Euro in den kommenden Monaten schneller in margenstarke Umsätze umwandeln kann.
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Ein wichtiger Termin für die Aktionäre ist nun der 12. Mai 2026, an dem die Hauptversammlung in Düsseldorf stattfindet. Trotz des aktuellen Kursrückgangs planen Vorstand und Aufsichtsrat, die Dividende signifikant von 8,10 Euro auf 11,50 Euro je Aktie anzuheben. Die Auszahlung dieser Dividende ist für den 15. Mai terminiert.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Aussicht auf die erhöhte Ausschüttung und die Bestätigung der Jahresziele durch andere Analystenhäuser ausreichen, um den massiven Verkaufsdruck der letzten 48 Stunden aufzufangen und eine Bodenbildung oberhalb der psychologisch wichtigen Marke einzuleiten. Wenn keine Bodenbildung kommt, sehen Chartanalysten die Aktie bereits sehr viel deutlicher fallen. 1.000 Euro kommen in Sicht!
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