Rheinmetall-Aktie: Kommt die Kursexplosion!?

Die Rheinmetall-Aktie zeigt erste Erholung, bleibt aber im Abwärtstrend. Die Münchner Sicherheitskonferenz und langfristige NATO-Ausgabenpläne bieten fundamentale Perspektive.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktie notiert leicht über 1.600 Euro
  • Konferenz beeinflusst politische Auftragsvergaben
  • NATO plant massive Erhöhung der Verteidigungsausgaben
  • Unternehmen fokussiert sich vollständig auf Rüstung

Die Münchner Sicherheitskonferenz kann noch einmal einen Schub bringen. Die Rheinmetall steht im Fokus. Der Wert war am Freitag mit gut 1.611 Euro aus dem Handel gegangen. Nun sind es mit dem Plus von 1,06 % immerhin 1.626,00 Euro. Noch ist die Aktie nicht im formalen Aufwärtstrend. Sie wird jedoch stärker.

Insgesamt sind die Bewegungen der Düsseldorfer Aktie aktuell jedoch noch immer zu schwach, um eine echte Trendumkehr für das Papier einzuleiten. Die Aktie bleibt derzeit mit dem Plus von nur 4,2 % im bislang laufenden Jahr unter den Erwartungen.

Charttechnisch befand sich die Aktie weiterhin unter wichtigen Durchschnittslinien und blieb formal in einem Abwärtstrend. Ein klarer Befreiungsschlag zeichnete sich noch nicht ab.

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Parallel dazu richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Münchner Sicherheitskonferenz. In München trafen sich führende Vertreter aus Europa und Nordamerika, darunter Delegierte der Nato. Sie diskutierten letztlich über die Rüstungsprogramme für die kommenden Jahre, wenn auch nicht exakt in Budgetfragen. Für Rheinmetall besaß dieses Treffen erhebliche Relevanz, da politische Entscheidungen unmittelbaren Einfluss auf Auftragsvergaben nahmen.

Zur Erinnerung: Nato-Mitgliedsstaaten werden ihre Verteidigungsausgaben deutlich ausweiten. Zielmarken von bis zu 5 % des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts sind bis zum Jahr 2035 als Endstufe dann Pflicht.

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Eine solche Größenordnung bedeutete Investitionen in Milliardenhöhe. Staaten prüften zudem eine engere Koordination bei Rüstungsprojekten, um Produktionskapazitäten effizienter zu nutzen und Lieferketten abzusichern.

Rheinmetall tritt hier als zentraler Anbieter von Munition, gepanzerten Fahrzeugen und militärischer Ausrüstung auf. Das Unternehmen verfügte über volle Auftragsbücher, die eine hohe Auslastung über Jahre hinweg sicherten. Gleichzeitig vollzog der Konzern die letzten Schritte beim Rückzug aus dem Automobilgeschäft. Er konzentrierte seine Ressourcen vollständig auf Verteidigungstechnologie.

Analysten halten wohl auch mit Blick darauf an ihren langfristigen Bewertungen fest. Mehrere Häuser nannten Kursziele von etwa 2.170 Euro. Neue Geschäftszahlen kündigte Rheinmetall für März an. Bis dahin bestimmten politische Signale und technische Marken das Handelsgeschehen. Der Trend kann noch recht gut drehen.

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