Die Aktie von Rheinmetall zeigte am Dienstag vor dem Silvester-Fest eine kleine Gegenbewegung zu dem schwachen Eindruck, der aktuell am Markt herrscht. Der Kurs legte um 2,3 % zu und erreichte 1.561 Euro. Trotz dieses Anstiegs bleibt das charttechnische Bild angespannt. Der übergeordnete Abwärtslauf bestimmt weiterhin das Geschehen. Der Abstand zum GD200 beträgt rund 130 Euro und markiert eine klare Hürde.
Rheinmetall: Das sieht wirtschaftlich alles anders aus!
Parallel zum Kursverlauf meldete das Unternehmen operative Fortschritte. Das Konsortium aus Rheinmetall und KNDS erhielt einen weiteren Auftrag aus Großbritannien. Der Markt reagierte darauf kaum. Händler konzentrierten sich stattdessen auf politische Entwicklungen.
Am Montag sorgten Gespräche zwischen der Ukraine und den USA für Unruhe. Medienberichte stellten einen möglichen Friedensprozess mit Russland in Aussicht. Diese Meldungen lösten Verkaufsdruck aus. Viele Marktteilnehmer interpretierten einen möglichen Friedensschluss als Risiko für die Auftragslage der Rüstungsindustrie.
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Am Dienstag veränderte sich die Wahrnehmung. Die Gespräche lieferten keine konkreten Ergebnisse. Offene Fragen zu Sicherheitsgarantien und territorialen Ansprüchen blieben bestehen. Diese Unsicherheit verringerte den unmittelbaren Verkaufsdruck auf Rüstungswerte. Rheinmetall profitierte davon kurzfristig.
Fachleute bewerten die Reaktion des Marktes kritisch. Die strategischen Planungen der großen Institutionen liegen offen. Die NATO forderte ihre Mitgliedsstaaten vor einiger Zeit verbindlich auf, bis 2035 rund 5 % des jeweiligen BIP für Verteidigung einzuplanen. Auch die Europäische Union sowie nationale Regierungen formulierten klare Zielmarken für Investitionen in Sicherheit und Infrastruktur.
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Rheinmetall ordnet diese Vorgaben fest in die eigene Planung ein. Das Unternehmen rechnet intern mit einer deutlichen Ausweitung des Geschäfts. Bis 2030 kalkuliert der Konzern mit einer Verfünffachung des Umsatzes. Laufende Aufträge aus Deutschland, Großbritannien und weiteren Partnerstaaten stützen diese Annahmen.
Daher gilt: 2026 sollte sich das Papier den eigenen Kurszielen nähern. Analysten sehen fast 2.200 Euro!
Der Aktienkurs spiegelt diese Entwicklung bislang nicht wider. Händler gewichten politische Schlagzeilen höher als langfristige Programme. Der Kurs verharrt unter wichtigen technischen Marken, obwohl die operative Auslastung weiter zunimmt. Analysten platzieren ihre Zielmarken dennoch deutlich oberhalb des aktuellen Niveaus und verorten sie nahe 2.200 Euro.
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