Rheinmetall startete zunächst mit deutlicher Schwäche in die neue Woche. Nach dem Rückgang am Freitag auf 1.480,50 Euro setzte sich die Abwärtsbewegung am frühen Montagmorgen fort. Dann allerdings konnten sich die Düsseldorfer wieder etwas aufwärts schieben. Am heutigen Dienstag nun könnte sogar die Marke von 1.500 Euro fallen. Es fehlen mit rund 3 % Plus nur noch gut 5 Euro! Dennoch: Die Notierungen lösen insgesamt immer wieder Skepsis aus.

Die Kursentwicklung zeigte, wie sehr Investoren den Bereich zwischen 1.431 und 1.436 Euro im Blick hatten. Diese Zone galt als unmittelbare Untergrenze der laufenden Konsolidierung. Ein dauerhaftes Abrutschen darunter hätte das Risiko erhöht, dass der Handel einen größeren Verkaufsimpuls auslöst. Viele Marktteilnehmer erinnerten sich daran, wie schnell der Titel in der Vergangenheit nachgab, wenn wichtige charttechnische Marken verloren gingen. Nun ist mit 1494 Euro erst einmal diese Phase überstanden.

Rheinmetall: Alles im Lot? Noch nicht!

Viele Investoren hielten Gewinne aus den Monaten davor fest und reagierten empfindlich auf jedes Signal, das einen Trendwechsel andeuten könnte. Die Vorsicht wuchs, weil mehrere Unterstützungszonen im Bereich zwischen 1.417 Euro und 1.308 Euro als potenzielle Ziele einer weiteren Korrektur genannt wurden. Wie beschrieben: All das scheint zunächst einmal Geschichte.

Aber die Aktie ist mit den nun erreichten 1494 Euro noch nicht allzu weit von diesen Ereignissen entfernt.

Aus rein technischer und charttechnischer Sicht müssen Investoren jetzt die Aktie in dieser Dimension im Auge behalten.

Wirtschaftlich bleibt alles in bester Ordnung. Das Unternehmen rechnet derzeit noch immer damit, dass die Umsätze bis 2030 um das fünffache steigen werden. Die Kurse würden in diesem Fall fast sicher explodieren!