Rheinmetall-Aktie: Mega-Upgrade!

Norwegen modernisiert seine Militärlogistik mit 55 neuen Rheinmetall-Fahrzeugen. Der Auftrag ist Teil eines 138-Millionen-Euro-Rahmenvertrags.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • 55 neue Militär-Lkw an Norwegen übergeben
  • Ersatz für veraltete Scania-Flotte
  • Auftragsvolumen von rund 138 Millionen Euro
  • Lieferung von 206 Fahrzeugen bis Jahresende

Die norwegischen Streitkräfte verpassen ihrer Logistik ein massives und technologisch wegweisendes Upgrade. Die nationale Beschaffungsbehörde Forsvarsmateriell hat eine Tranche von 55 hochmodernen militärischen Nutzfahrzeugen des deutschen Herstellers Rheinmetall MAN Military Vehicles offiziell an die Truppe übergeben. Die neuen Kraftpakete ersetzen die komplett veraltete Scania-Flotte aus den Jahren 1986 bis 1997.

Maßgeschneiderte Allrad-Power für extreme Bedingungen

Die frisch ausgelieferte Fahrzeugflotte ist exakt auf die harten Anforderungen im Norden abgestimmt und deckt ein breites Einsatzspektrum ab. Zum aktuellen Paket gehören 25 robuste Hakenlift-Lkw, jeweils 6 hochfunktionale Fahrzeuge mit Ladebordwand respektive Kran sowie 18 vielseitige Kipper. Damit die Truppe sofort einsatzbereit ist, wurde das Personal vorab am Standort Sessvollmoen in Akershus intensiv auf den Systemen geschult. Im Vergleich zu den alten Modellen glänzen die Rheinmetall-Lkw mit einer stark erhöhten Ladekapazität, überragender Geländegängigkeit und optimierter Wattfähigkeit bei tiefen Wasserdurchfahrten. Für den Ernstfall sind die taktischen Fahrzeuge entweder direkt gepanzert oder für eine schnelle Panzerungsnachrüstung vorbereitet. Sie bieten der Besatzung maximalen Schutz vor Minen sowie improvisierten Sprengsätzen (IEDs). Zudem verfügen sie über integrierte militärische Kommunikationssysteme und leistungsstarke Selbstrettungswinden.

Ein logistisches Mammutprojekt bis zum Jahresende

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Die aktuelle Übergabe ist Teil eines langfristigen strategischen Großprojekts, das in enger Kooperation mit der schwedischen Verteidigungsmaterialbehörde realisiert wird. Der flexible Rahmenvertrag erstreckt sich über eine Laufzeit von mehr als 12 Jahren – gekoppelt an eine anschließende, 30-jährige logistische Betreuung durch den Düsseldorfer Rüstungskonzern.

Insgesamt umfasst diese erste Tranche 206 Fahrzeuge in verschiedenen Varianten mit einem Volumen von rund 1,5 Milliarden norwegischen Kronen, was umgerechnet etwa 138 Millionen Euro entspricht. Die Streitkräfte haben davon mittlerweile mehr als 110 Einheiten in Empfang genommen. Der Rest folgt zügig: Bis zum Jahresende 2026 sollen die verbleibenden 28 Schwerlast-Lkw und 13 Bergefahrzeuge ebenfalls in Norwegen eintreffen.

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