Die Aktie von Rheinmetall verzeichnete am heutigen Dienstag einen leichten Kursanstieg. Am Handelstag legte das Papier um rund 1,8 % zu und erreichte etwa 1.761 Euro. Dieser Zuwachs wirkt jedoch gering, wenn man ihn mit den Bewertungen vergleicht, die Analysten dem Unternehmen beimessen. Das durchschnittliche Kursziel liegt aktuell bei rund 2.196 Euro, einzelne Schätzungen reichen sogar bis 2.500 Euro. Daraus ergibt sich rechnerisch ein Abstand von rund 44 % zum aktuellen Kursniveau.
Die Rheinmetall ist knallhart anders!
Auffällig bleibt, dass diese Einschätzungen seit Monaten kaum Einfluss auf den Kursverlauf haben. Während Analysten ihre Zielmarken sukzessive anheben, reagiert der Markt nur verhalten. Diese Diskrepanz prägt das Bild seit rund neun Monaten. Tagesbewegungen und kurzfristige Schwankungen dominieren das Geschehen stärker als langfristige Bewertungsmodelle, die sich auf Bilanzdaten und Auftragsbestände stützen.
Dabei liefert das Unternehmen selbst klare Aussagen zu seiner Geschäftsentwicklung. Rheinmetall geht davon aus, dass sich der Umsatz ausgehend vom Jahr 2024 bis 2030 etwa verfünffachen könnte. Solche Prognosen lassen sich naturgemäß nicht exakt planen. Dennoch beruhen sie nicht auf bloßen Annahmen. Ein erheblicher Teil der künftigen Erlöse ergibt sich aus bereits erteilten Aufträgen, die schrittweise abgearbeitet werden.
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Die Auftragsbücher gelten seit mehreren Quartalen als außergewöhnlich gut gefüllt. Bei der Vorlage der Quartalszahlen bestätigt das Unternehmen regelmäßig diesen Eindruck. Fertiggestellte Leistungen werden fakturiert, wodurch Umsätze planbar entstehen. Ein relevanter Teil der Geschäftsentwicklung lässt sich dadurch zeitlich eingrenzen.
Zusätzliche Bedeutung gewinnen aktuelle politische Vorhaben. In Deutschland stehen Investitionen von bis zu 35 Mrd. Euro im Raum, die sich auf Weltraumüberwachung, Satellitentechnik und neue militärische Fähigkeiten beziehen. Diese Programme betreffen Geschäftsfelder, die Rheinmetall zunehmend adressiert. Vor diesem Hintergrund führte das Unternehmen Gespräche mit dem Satellitenhersteller OHB über eine mögliche Zusammenarbeit. Die Börsen sehen es nicht. Noch nicht!
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