Rheinmetall-Aktie: Neue Hoffnung!

Der Rüstungskonzern profitiert von milliardenschweren Verteidigungsausgaben und einer Rekord-Auftragslage, während die Aktie charttechnisch im Abwärtstrend verharrt.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Langfristige Trendlinie GD200 deutlich unterschritten
  • Rekord-Auftragsbestand von über 63 Milliarden Euro
  • Analysten sehen Kursziel bei rund 2.100 Euro
  • Deutschland plant 500 Milliarden Euro für Verteidigung bis 2030

Am heutigen Mittwoch legte die Aktie von Rheinmetall bis dato (immerhin einmal) um 1,02 % zu und zeigte damit eine leichte Gegenbewegung, nachdem es zuletzt sogar in Richtung von 1.400 Euro nach unten zu gehen drohte. Dennoch bleibt die Marke von 1.500 Euro noch immer ein kurzfristiges Ziel, das endlich überwunden werden müsste. Charttechniker sehen hier großen Bedarf.

Rheinmetall: Eine Erinnerung!

Die Rheinmetall wird heute an eine frühere Überlegung erinnert. Es geht um Volkswagen, die über eine Umstellung eines Werkes auf Rüstungsproduktion nachdenken. Diese Überlegung knüpft an frühere Spekulationen rund um Rheinmetall und den Standort Osnabrück, der bislang nicht übernommen wurde. Die Verbindung zwischen Automobilindustrie und Rüstung rückt damit erneut in den Fokus und wird als potenzieller Impuls wahrgenommen. Deutschland rüstet auf. Dies ist die eigentliche Botschaft.

Darüber hinaus wird die langfristige Entwicklung durch politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen dominiert, da in Deutschland bis zum Jahr 2030 Investitionen von rund 500 Mrd. Euro im Bereich Verteidigung erwartet werden. Rheinmetall ist in diesem Umfeld bestens aufgestellt und wird von diesen Ausgaben profitieren.

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Technisch zeigt sich jedoch weiterhin ein negatives Bild, da die Notierungen rund 14 % unterhalb des GD200 liegen. Dieser Indikator beschreibt die langfristige Trendstruktur und wurde deutlich unterschritten. Damit bleibt der formale Abwärtstrend bestehen, was über längere Zeit als unwahrscheinlich galt.

Fundamental bleibt die Situation durch eine starke Auftragslage gestützt, da zum Ende des vergangenen Jahres ein Volumen von über 63 Mrd. Euro erreicht wurde. Dieser Wert stellt einen Rekord dar, interessiert aber an den Börsen aktuell wohl kaum jemanden. Dennoch:

Auf Analystenseite werden weiterhin Kursziele von rund 2.100 Euro genannt, die als faire Bewertung interpretiert werden. Das Potenzial scheint enorm.

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