Schwache Kurse, starke Prognosen. Bei Rheinmetall klaffen Börsenbewertung und Analystensicht derzeit weit auseinander. Seit Jahresbeginn hat die Aktie zweistellig verloren. Sie notiert mit 1.437,40 Euro deutlich unter der 200-Tage-Linie. Jefferies sieht genau hier eine Einstiegschance. Die Investmentbank hob das Kursziel massiv auf 2.220 Euro an.
Landverteidigung rückt in den Fokus
Analystin Chloe Lemarie stuft den Düsseldorfer Konzern als bevorzugten Titel im europäischen Verteidigungssektor ein. Das Rating bleibt auf „Buy“. Nach der jüngsten Kurskorrektur bewertet sie Landverteidigungssysteme als besonders attraktiv.
Parallel dazu stufte sie Titel aus der zivilen Luftfahrt herab. Weil sich die Lage an der Straße von Hormus entspannt, sinken dort die Aussichten im Ersatzteilgeschäft.
Für Rheinmetall bleibt das Marktumfeld intakt. Der Vorstand peilt für das laufende Jahr einen Umsatz von bis zu 14,5 Milliarden Euro an. Die operative Marge soll auf knapp ein Fünftel steigen. Das entspricht einem operativen Gewinn von etwa 2,7 Milliarden Euro.
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Neue Produktionslinie im Hamburger Hafen
Der Konzern baut zeitgleich sein maritimes Geschäft aus. In Hamburg startete kürzlich die Serienproduktion von unbemannten Überwasserfahrzeugen. Rheinmetall nutzt dafür die Werft Blohm+Voss. Der Rüstungskonzern hatte die Anlage im März durch die Übernahme des Marineunternehmens NVL erworben.
Rheinmetall fertigt die Drohnenboote zusammen mit der britischen Kraken Technology Group. Zunächst plant das neue Gemeinschaftsunternehmen rund 200 Einheiten pro Jahr. Später kann die Werft die Kapazität auf 1.000 Boote jährlich hochfahren. Laut dem Management liegen bereits erste Aufträge von NATO-Staaten vor.
Am 7. Mai 2026 präsentiert Rheinmetall die Zahlen für das erste Quartal. Der Bericht liefert konkrete Daten zum operativen Wachstum. Die Vorlage muss belegen, ob die hohe Profitabilität das ambitionierte Kursziel der Analysten rechtfertigt.
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