Rheinmetall-Aktie: Neue Mega-Meldung!

Der Rüstungskonzern erhält einen siebenjährigen Rahmenvertrag im dreistelligen Millionenbereich für Munition und medizinische Systeme, doch die Aktie zeigt sich weiterhin schwach.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Siebenjähriger Rahmenvertrag mit Dänemark
  • Auftragswert im dreistelligen Millionenbereich
  • Lieferung von Munition und Feldlazaretten
  • Aktienkurs notiert im Abwärtstrend

Es ist erstaunlich, wie schwach sich derzeit die Aktie von Rheinmetall derzeit an den Märkten zeigt. Auch am Freitag waren die Düsseldorfer erneut etwas unter die Räder geraten, wenn man einmal die Schätzungen von Analysten zu den Kurszielen betrachtet. Danach müssten die Rheinländer sich schon lange sehr viel weiter nach oben schieben. Auch ein neues Projekt half nicht direkt:

Sieben Jahre Laufzeit, dreistellige Millionenabrufe und ein breites Munitionsportfolio. Rheinmetall sicherte sich vom dänischen Verteidigungsministerium einen langfristigen Rahmenvertrag. Geliefert werden Mittelkaliber für Flugabwehr- und Schützenpanzer, 155-mm-Artilleriemunition sowie 120-mm-Panzergeschosse. Erste Abrufe liegen bereits im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

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Die Kooperation umfasst zudem fünf mobile Feldlazarette der Kategorie Role 2. Diese Systeme ermöglichen chirurgische Eingriffe und Diagnostik direkt im Einsatzgebiet. Container- und Zeltlösungen schaffen flexible Einsatzmöglichkeiten. Parallel setzt Dänemark auf das Flugabwehrsystem Skyranger 30. Die 30-mm-Kanonentürme werden auf das 8×8-Fahrzeug Piranha V integriert und dienen der Abwehr von Drohnen und Marschflugkörpern.

Rheinmetall wird dafür offenbar an den Aktienmärkten nur wenig belohnt

Operativ entsteht damit ein Paket aus Munition, medizinischer Infrastruktur und Luftverteidigung. Die Laufzeit von sieben Jahren schafft Planungssicherheit. Rheinmetall erweitert seine Rolle als Ausrüster europäischer Streitkräfte. Dies wird auch nach diesem Wochenende noch immer wichtig sein. Denn der Iran-Krieg kann noch einmal neue Impulse für die gesamte Rüstungsindustrie freisetzen, könnte man meinen.

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An der Börse zeigt sich dennoch Zurückhaltung. Am Freitag verlor die Aktie -0,5 %. Über die Woche summierte sich der Rückgang schon auf -4,3 %. Der Kurs notiert bei 1.665,00 Euro. Der Abstand zur 100-Tage-Linie beträgt rund -2,1 %. Damit bewegt sich der Titel im kurzfristigen Abwärtstrend und ist langfristig ohnehin im Baisse-Modus.

Nur Analysten sind mit ihren großzügigen Schätzungen für den Titel noch einmal sehr viel zuversichtlicher als es der Markt sein könnte.

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