Während die Rheinmetall-Aktie noch rund 24 Prozent unter ihrem Septemberhoch notiert, liefert der Konzern strategische Substanz nach. Am Montag gab Düsseldorf die Gründung eines neuen Gemeinschaftsunternehmens bekannt — und das dürfte die Analysten in ihrer Überzeugung bestärken.
Raketen-Allianz mit Destinus
„Rheinmetall Destinus Strike Systems“ heißt das neue Joint Venture, das Rheinmetall gemeinsam mit dem Verteidigungsunternehmen Destinus aufbaut. Rheinmetall hält 51 Prozent der Anteile, der Betrieb soll noch in der zweiten Jahreshälfte 2026 starten. Das Ziel: Entwicklung und Produktion von Marschflugkörpern und ballistischer Raketenartillerie — ein Segment, das durch die veränderte Sicherheitslage in Europa massiv an Bedeutung gewonnen hat.
Für Rheinmetall ist das mehr als ein Prestige-Projekt. Margenstarke Präzisionsmunition und Langstreckenwaffen gelten als einer der lukrativsten Wachstumsbereiche im europäischen Rüstungsmarkt. Der Konzern erschließt sich damit ein Geschäftsfeld, das bislang von spezialisierten Anbietern dominiert wurde.
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Analysten bestätigen Kaufempfehlung
Deutsche Bank Research stufte die Aktie am Mittwochmorgen erneut auf „Buy“ ein, Analyst Christoph Laskawi sieht das Kursziel bei 2.100 Euro. Barclays geht mit „Overweight“ und einem Kursziel von 2.125 Euro sogar noch einen Tick weiter — warnt allerdings branchenweit vor möglicherweise schwächerer Profitabilität zum Jahresstart.
Beide Häuser blicken auf den 7. Mai, wenn Rheinmetall die Zahlen zum ersten Quartal vorlegt. Besonders im Fokus: die operative Marge im Bereich Waffen und Munition sowie erste Signale zum Auftragseingang des neuen Raketen-Joint-Ventures.
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Kurs erholt sich — mit Einschränkungen
Die Aktie legte am Mittwoch rund zwei Prozent zu und notierte bei knapp 1.518 Euro. Das reicht, um sich von der jüngsten Schwäche zu lösen — in den vergangenen 30 Tagen hatte das Papier mehr als sechs Prozent verloren und war zwischenzeitlich unter die Marke von 1.500 Euro gerutscht. Marktbeobachter verweisen darauf, dass der Kurs weiterhin unter wichtigen Widerstandszonen der vergangenen Wochen agiert und damit technisch angespannt bleibt.
Für das Gesamtjahr 2026 peilt Rheinmetall einen Umsatz von mehr als 14 Milliarden Euro an, gestützt auf ein Auftragsvolumen, das laut Managementprognosen bis zu 80 Milliarden Euro erreichen könnte. Ob diese Ziele erreichbar sind, wird der Quartalsbericht am 7. Mai erstmals konkret zeigen — und damit auch, ob die Kursziele jenseits der 2.000-Euro-Marke mehr als Analysten-Optimismus sind.
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