Die Aktie von Rheinmetall steht weiterhin unter Druck. Der heutige Handelstag brachte ein Minus von 1,5 %. Damit fiel der Kurs auf 1629 Euro. Dieses Niveau markiert nicht nur einen neuen kurzfristigen Tiefpunkt, sondern verstärkt auch den Eindruck einer anhaltenden Schwächephase. In den vergangenen fünf Handelstagen summierte sich der Rückgang bereits auf rund 10 %, was das Bild deutlich eintrübt.
Technisch betrachtet verschärfte sich die Lage zusätzlich. Der Kurs rutschte erneut etwas weiter unter den gleitenden Durchschnitt der vergangenen 100 Tage sowie unter den GD200. Beide Marken galten zuletzt als wichtige Orientierungsgrößen. Der erneute Bruch beider Linien signalisiert, dass die Käuferseite derzeit wenig Durchsetzungskraft zeigt. Rückläufe werden aktuell schneller verkauft, Gegenbewegungen bleiben kurzlebig.
Rheinmetall hat hier noch einige Chancen!
Parallel zu dieser Entwicklung läuft jedoch eine zweite Ebene, die nicht deckungsgleich mit dem Kursverlauf ist. Mehrere Einschätzungen aus dem Analystenumfeld zeigen sich deutlich optimistischer. Besonders auffällig ist die heutige Anpassung von Bernstein. Das Institut erhöhte sein Kursziel auf 2050 Euro. Damit entfernt sich die Bewertung weiter vom aktuellen Marktpreis und setzt ein klares Zeichen in der laufenden Diskussion um den fairen Wert.
Auch abseits dieser einzelnen Stimme liegen die Einschätzungen höher. Andere Analysten taxieren den Titel im Mittel bei rund 2175 Euro. Diese Spanne verdeutlicht, dass der jüngste Kursrückgang nicht automatisch mit einer Absenkung der fundamentalen Erwartungen einhergeht. Stattdessen bleibt die Bewertung auf Analystenseite deutlich über dem aktuellen Kursniveau angesiedelt.
Ein zentrales Argument in diesen Einschätzungen betrifft die Umsatzentwicklung. Für Rheinmetall rechnen Beobachter mit weiter steigenden Erlösen, vor einigen Monaten hießes um mehrere hundert Milliarden Euro. Hintergrund sind die politischen Ankündigungen aus Europa, die eine deutliche Ausweitung der Verteidigungsaktivitäten vorsehen. Die entsprechenden Programme nehmen zunehmend konkrete Formen an und schaffen eine breite Nachfragebasis. Die Programme laufen zum Teil schon. Kürzlich hatte der Bundestag ein Programm im Umfang von rund 50 Mrd. Euro verabschiedet.
Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 10. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


