Rheinmetall-Aktie: Schutt und Asche!

Die Rheinmetall-Aktie zeigt trotz eines leichten Wochenendanstiegs weiterhin Schwäche. Analysten sehen den Kurs unter Druck, erwarten aber einen möglichen Stimmungsumschwung mit den Quartalszahlen im März.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Leichter Kursanstieg zum Wochenausklang
  • Starke Verluste in der Vorwoche verzeichnet
  • Technische Indikatoren signalisieren anhaltende Schwäche
  • Quartalszahlen im März als möglicher Wendepunkt

Am Freitag verabschiedete sich die Rheinmetall mit dem Gewinn von gut 2,8 % aus dem Wochenhandel. Damit zeigten die Kurstafeln aktuell einen Kurs von 1591,20 Euro an. Das ist noch zu wenig, meinen Beobachter. Die Aktie schwankt aktuell weiter, wobei am 11. März mit den Quartalszahlen zum 4. Quartal möglicherweise ein erster Stimmungsumschwung kommen kann.

Rheinmetall: Der Wochenrückblick ist ernsthaft

Ein Kursrückgang von 5,19 % traf Rheinmetall während einer Handelssitzung am Mittwoch, die an mehreren europäischen Börsen mit erhöhtem Verkaufsvolumen endete. Die Stimmung war wohl bedingt durch den Krieg im Iran schwach. Auch bei Rheinmetall: Am Ende dieses Tages lag die Notierung bei 1561 Euro, nachdem zahlreiche Verkaufsorders kurz vor Handelsschluss im Orderbuch erschienen.

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Der nun abgeschlossene Handel am Freitag endlich brachte eine technische Gegenreaktion, als der Kurs um rund 2,2 % nach oben ging. Während dieser Sitzung erreichte die Aktie einen Stand von nahe 1.600 Euro, was zumindest die Chartanalysten als wichtige Botschaft erachten. Darüber könnte eine neue Lücke nach oben entstehen. Trotz dieses Anstiegs blieb eine auffällige Differenz zum GD100 bestehen, weil der gleitende Durchschnitt mehr als 80 Euro über dem aktuellen Kurs lag. Es kommt also aus der technischen Sicht trotz aller Bemühungen noch immer nicht zu einer Wende. Die Aktie ist und bleibt derzeit aus der Wahrnehmung der Analysten zu schwach.

Die sehen noch immer die hohen Auftragsvolumina aus Deutschland (hier von der Bundeswehr), aber auch aus den Aktivitäten im Ausland. Konkret wird die Rheinmetall nun durch eine Übernahme von insgesamt 51 % auch in Kroatien bei einem Fahrzeughersteller sehr aktiv. Die Düsseldorfer gelten als einer der Profiteure der Rüstungswelle, die jetzt noch über Jahre anhalten wird. Nur die Börsen wollen davon noch nichts wissen. Bis zum 11.3.

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Über Mirko Hennecke 1638 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.