Nun wird es spannend für das Düsseldorfer Unternehmen der Rheinmetall. Am Neujahrstag waren keine relevanten neuen Informationen zu sehen oder zu hören. Allerdings waren die vorhergehenden Tage aufschlussreich.
Die einen wollen, die anderen sind ängstlich!
Am Ende des vergangenen Jahres notierte der Konzern nun je nach Börse zwischen 1.553 Euro und 1.561 Euro. Damit setzte sich der Titel klar von den jüngsten Tiefs ab, ohne jedoch bereits in einen bestätigten Aufwärtstrend überzugehen. Der Markt honorierte die Erholung, blieb jedoch technisch weiterhin vorsichtig. Immerhin gelingt es derzeit, nach unten die Marke von 1.500 Euro zu verteidigen. Das ist noch nicht gut, aber ein kleines Zeichen. Noch vor kurzer Zeit deutete vieles darauf hin, dass die Aktie erneut unter die Schwelle von 1.500 Euro fallen könnte.
Ein zentraler Referenzpunkt bleibt der gleitende Durchschnitt der vergangenen 200 Handelstage. Aktuell fehlen noch gut 100 Euro, um diese Linie zu erreichen. In der technischen Betrachtung gilt der GD 200 als langfristiger Richtungsanzeiger. Solange der Kurs darunter notiert, bleibt Zurückhaltung ein Thema. Gleichzeitig rückt diese Marke durch den jüngsten Anstieg wieder näher.
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Die politische Nachrichtenlage rund um die Ukraine spielt auch zu Beginn des neuen Jahres die wohl gewaltigste Rolle für die kurzfristige Kursentwicklung. Immer dann, wenn mögliche Friedenssignale diskutiert werden, reagieren die Börsen nervös. Diese Reaktionen entstehen weniger aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen als aus kurzfristigen Marktreflexen. Für Rheinmetall besitzen solche Schwankungen nur begrenzte Relevanz, da das Unternehmen seine operative Planung bereits langfristig ausgerichtet hat.
Die wirtschaftlichen Grundlagen sprechen eine klare Sprache. Rheinmetall verfügt über bestens gefüllte Auftragsbücher. Viele Projekte sind über Jahre hinweg abgesichert. Neue Bestellungen treffen regelmäßig ein und erhöhen die Visibilität. Kooperationen mit Partnern wie KNDS erweitern das Geschäft zusätzlich und eröffnen neue Anwendungsfelder. Diese Zusammenarbeit stärkt die Position des Konzerns in internationalen Programmen.
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Intern rechnet Rheinmetall mit einer erheblichen Ausweitung der Geschäftstätigkeit bis zum Ende des Jahrzehnts. Das Management geht davon aus, dass sich der Umsatz bis 2030 verfünffachen kann. Ein Grund ist die Aktivität der NATO. Die verlangt von ihren Mitgliedern, dass die Regierungen bis 2035 die jährlichen Rüstungsausgaben auf 5 % des jährlichen BIP schrauben.
Schon deshalb sind die Analysten hier zuversichtlich. Die Aktie könnte um mehr als 30 % steigen, so die allgemeine Einschätzung.
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