Gestern gelang der Rheinmetall erneut ein Durchbruch. Knapp 2,5 % Plus brachten den Düsseldorfer Konzern auf ein Niveau von .1204,20 Euro. Chartanalysten sprechen bereits von einem möglichen Aufwärtstrend. Technische Analysten sehen noch etwas Bedarf. Gut 4 % fehlen zur 100-Tage-Linie. Die Voraussetzungen aber sind gut.
Neue strategische Möglichkeiten
Mit der neuen Fregatte GMF140 richtet Rheinmetall den Blick auf ein Marktsegment, das dem Konzern langfristig neue Wachstumschancen eröffnen könnte. Während das Unternehmen bislang vor allem mit Fahrzeugen, Munition und Landsystemen verbunden wurde, rückt nun zunehmend auch der maritime Bereich in den Fokus. Für Investoren stellt sich damit weniger die Frage nach einem einzelnen Großauftrag als nach der strategischen Bedeutung dieser Erweiterung des Portfolios.
Die neue Fregatte ist bewusst auf die Anforderungen moderner NATO-Marinen ausgelegt. Durch die Integration etablierter Systeme wie des AEGIS Combat Systems sowie die Zusammenarbeit mit Lockheed Martin erfüllt die Plattform hohe Anforderungen an die Interoperabilität innerhalb des Bündnisses. Gerade in Nordamerika eröffnen sich dadurch zusätzliche Chancen, nachdem bestehende Fregattenprogramme der US Navy zuletzt mit Verzögerungen zu kämpfen hatten. Rheinmetall positioniert sich damit gezielt als möglicher Anbieter für künftige Beschaffungsvorhaben und erweitert seine Präsenz auf einem bislang kaum erschlossenen Markt.
Hinzu kommt der wirtschaftliche Vorteil eines deutlich umfassenderen Geschäftsmodells. Anders als bei einzelnen Komponenten entstehen bei komplexen Marinesystemen über viele Jahre hinweg Erlöse aus Wartung, Modernisierung, Ersatzteilen und Software-Updates. Diese langfristigen Serviceleistungen versprechen nicht nur eine engere Kundenbindung, sondern auch höhere Margen und besser planbare Einnahmen. Die GMF140 könnte damit den Übergang vom klassischen Zulieferer zum umfassenden Systemanbieter weiter beschleunigen.
Ob dieser strategische Schritt auch kurzfristig Rückenwind für die Aktie liefert, dürfte sich bereits mit den Quartalszahlen am 6. August zeigen. Anleger erwarten insbesondere eine Bestätigung der vorläufigen Ergebnisse, Aussagen zur Umsatzprognose von 14 bis 14,2 Milliarden Euro sowie neue Hinweise zum Rekordauftragsbestand von rund 80 Milliarden Euro. Analysten gehen ohnehin mit ihren Zielen von deutlich steigenden Notierungen aus!
Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 5. August liefert die Antwort:
Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

