Der Mittwoch bringt bei Rheinmetall zunächst eine kleine Comeback-Bewegung. Die Aktie stieg im Xetra Handel auf rund 1.233 Euro und gewann etwas über 2 %. Bereits am Dienstag hatte sich das Papier mit einem Plus von 2,95 % stabilisiert. Trotzdem bleibt der Blick auf die vergangenen Wochen schwierig, denn die Aktie verlor auf Monatssicht mehr als 16 %. Die Aktie ist klar im Abwärtstrend, der Titel hatte dabei unter zahlreichen Diskussionen um eine Sektorenschwank oder auch um die Folgen möglicher Friedenslösungen gelitten. Tatsächlich erwirtschaftet Rheinmetall außergewöhnlich hohe Umsätze und Gewinne.
Rheinmetall: Die Lage ist bestens
Während der Marktwert zuletzt über Wochen und fast Monate deutlich zurückkam, wächst der Auftragsbestand weiter. Rund 73 Milliarden Euro sichern die Produktion über Jahre hinweg. Zur Einordnung: Rund 14 Mrd. Euro Umsatz soll die Rheinmetall im aktuell laufenden Jahr erwirtschaften. Da ist die Rolle der Aufträge recht gut einzuschätzen.
Auch die Nachrichtenlage zahlt auf diese Vorstellung ein. Ein Beispiel: So
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laufen Projekte in Rumänien sowie neue Drohnensysteme an, die zusätzliche Erlöse bringen sollen. Es wird am Ende um Mrd. gehen.
Im Chart bleibt die Lage dennoch angespannt. Die Aktie hatte in der jüngsten Abwärtsphase sogar Bereiche um 1.120 Euro erreicht. Gleichzeitig liegt der Abstand zum langfristigen Durchschnitt weiterhin außergewöhnlich hoch, denn es fehlen deutlich über 30 %. Das ist Beleg für einen sehr großen und auch belastenden Abwärtstrend.
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Ein Auslöser waren die Quartalszahlen aus dem laufenden Monat. Verschobene Umsatzverbuchungen im ersten Quartal belasteten die Erwartungen. Im Gesamtergebnis jedoch wird sich nichts ändern. Auch nicht durch einen Blick auf die fundamentale Bewertung 2026, da der Konzern in den kommenden Jahren noch einmal deutlich stärker wird.
Fundamental bleibt die Bewertung hoch. Für 2026 wird ein Kurs Gewinn Verhältnis von 33,8 erwartet, für 2027 von 22,8. Beim Umsatz rechnen Schätzungen mit 14,16 Milliarden Euro für 2026 und 19,01 Milliarden Euro für 2027. Der Nettogewinn soll von 1,64 Milliarden auf 2,44 Milliarden Euro steigen.
Schon deshalb sehen die Experten aus Research-Häusern die Aktie deutlichst über 1.950 Euro als Kursziel. Die Kursziele sind tatsächlich sehr verlockend.
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