Rheinmetall-Aktie: Sie will jetzt absolut alles!

Rheinmetall erhält einen Millionenauftrag für Panzer-Ausbildungssysteme und profitiert von einer neuen Akzeptanz für Rüstungsinvestitionen. Analysten sehen weiteres Kurspotenzial.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Auftrag über 118,5 Millionen Euro für Puma-Simulationen
  • Politische Spannungen stärken Rüstungsbranche
  • Kurs stieg charttechnisch über wichtige Widerstände
  • Analysten sehen nächstes Ziel bei 2.000 Euro

1.900 Euro bildeten zuletzt die sichtbare Grenze im Kursbild von Rheinmetall. Die Aktie tastete sich kurz vor dem Wochenende bis an dieses Niveau heran und setzte damit ein deutliches Zeichen. Vor wenigen Wochen dominierten noch Zweifel. Dieses Bild existiert nicht mehr.

Den jüngsten Schub lieferte ein konkreter Auftrag. Rheinmetall erhält 118,5 Millionen Euro für Ausbildungssysteme rund um den Schützenpanzer Puma. Die Technik ermöglicht realitätsnahe Gefechtssimulationen. Der Auftrag stärkt die Position des Konzerns im Bereich digitaler Militärtechnik.

Venezuela, Grönland: Alles hilft jetzt den Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall!

Gleichzeitig verschob sich das politische Koordinatensystem. Die Ereignisse in Venezuela verdeutlichten erneut, wie schnell sicherheitspolitische Spannungen eskalieren können. Diese Entwicklung veränderte die Wahrnehmung der gesamten Rüstungsbranche. Frühere Zurückhaltung wich einer neuen Akzeptanz militärischer Investitionen.

Rheinmetall profitiert davon direkt. Der Konzern gilt als zentraler Ausrüster westlicher Streitkräfte. Die Diskussionen um steigende Verteidigungshaushalte erhielten zusätzliche Nahrung. Analysten ordnen die Aktie inzwischen deutlich höher ein als noch vor wenigen Monaten.

Zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugte die Ankündigung eines Wasserstoffprojekts für das Jahr 2027. Rheinmetall erweitert damit sein technologisches Profil. Die Börse nahm auch diese Meldung positiv auf.

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Charttechnisch vollzog sich parallel ein klarer Wechsel. Die Notierungen kletterten über GD100 und GD200. Diese Marken blockierten zuvor jede Erholung. In kurzer Zeit sammelte der Kurs fast 22 % Gewinn ein.

Analysten sind sich quasi einig: Das war erst der Anfang. Das nächste Ziel sind die runden 2.000 Euro.

Direkt danach kommt dann das Allzeithoch. Auf Schlusskursbasis sieht alles noch einmal anders aus, da wären schon 1994 Euro ein neues Allzeithoch. Warum nicht und warum nicht in dieser Woche?

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Über Mirko Hennecke 1397 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.