Rheinmetall-Aktie: Sofort-Start!

Die Rheinmetall-Aktie verliert nach geopolitischen Spannungen an Boden, obwohl Analysten weiterhin hohe Kursziele sehen. Die anstehenden Quartalszahlen am 11. März werden zum Prüfstein.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktie verliert nach anfänglichem Plus deutlich an Wert
  • Analysten halten an hohen Kurszielen über 2.100 Euro fest
  • Umsatzprognose für 2026 liegt unter Markterwartungen
  • Quartalszahlen am 11. März als nächster wichtiger Termin

Noch bevor die Quartalszahlen auf dem Tisch liegen, steht Rheinmetall erneut im Zentrum der Debatte über Verteidigungsausgaben. Der Angriff der USA und Israels auf iranische Ziele veränderte die Tonlage schlagartig. Die Aktie reagierte unmittelbar und legte anfangs, hier am Montag, zeitweise über 6 % zu. Doch die Bewegung verlor rasch an Kraft. Gestern, am Dienstag, ging es noch einmal um über 3,4 % abwärts. Damit hat die Aktie ein Bewertungsniveau von nur noch 1595 Euro erreicht. Das ist letztlich bitter.

Alle wichtigen Indikatoren, namentlich die 200-Tage-Linie, sind nun zu weit entfernt. Der Aktie fehlen derzeit sicherlich 180 Euro, um hier den Trendwechsel zu vollziehen. Groß sind die Gründe für diese Schwäche allerdings nicht. Wirtschaftlich ist alles intakt.

Rheinmetall müsste an sich klettern

Zumindest die Analysten rücken von ihren massiven Kurszielen nicht ab. Die liegen noch immer bei im Durchschnitt 2.120 Euro, also sehr weit entfernt. Dies sind die wirtschaftlich aus deren Sicht aber deutlich wahrscheinlicheren Kursoptionen.

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Die Märkte lassen sich davon derzeit nicht beeindrucken. Die Rüstungsbranche leidet derzeit auch nach dem Iran-Angriff wieder unter schnellen Gewinnmitnahmen. Die Rüstung selbst dürfte allerdings noch immer eine Welle vor sich haben. Wie weit die Welle dann reicht, wird man sehen:

Denn parallel dazu steht der fundamentale Prüfstein bevor. Am 11. März veröffentlicht Rheinmetall die Bilanzzahlen. Das Unternehmen rechnet für 2026 mit 13,6 Milliarden Euro Umsatz. Diese Zahl liegt unter den bisherigen Analystenschätzungen von über 14 Milliarden Euro. Gleichzeitig bleibt der Konsens bei den Kurszielen hoch und bewegt sich bei über 2.120 Euro. Zwischen Bewertung und Umsatzprognose entsteht damit eine deutliche Differenz.

Die Rheinmetall wird aber eines Tages und vielleicht am 11. März die Rakete zünden. Analysten sind sich einfach sehr einig.

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Über Mirko Hennecke 1603 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.