Noch bevor die Quartalszahlen auf dem Tisch liegen, steht Rheinmetall erneut im Zentrum der Debatte über Verteidigungsausgaben. Der Angriff der USA und Israels auf iranische Ziele veränderte die Tonlage schlagartig. Die Aktie reagierte unmittelbar und legte anfangs, hier am Montag, zeitweise über 6 % zu. Doch die Bewegung verlor rasch an Kraft. Gestern, am Dienstag, ging es noch einmal um über 3,4 % abwärts. Damit hat die Aktie ein Bewertungsniveau von nur noch 1595 Euro erreicht. Das ist letztlich bitter.
Alle wichtigen Indikatoren, namentlich die 200-Tage-Linie, sind nun zu weit entfernt. Der Aktie fehlen derzeit sicherlich 180 Euro, um hier den Trendwechsel zu vollziehen. Groß sind die Gründe für diese Schwäche allerdings nicht. Wirtschaftlich ist alles intakt.
Rheinmetall müsste an sich klettern
Zumindest die Analysten rücken von ihren massiven Kurszielen nicht ab. Die liegen noch immer bei im Durchschnitt 2.120 Euro, also sehr weit entfernt. Dies sind die wirtschaftlich aus deren Sicht aber deutlich wahrscheinlicheren Kursoptionen.
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Die Märkte lassen sich davon derzeit nicht beeindrucken. Die Rüstungsbranche leidet derzeit auch nach dem Iran-Angriff wieder unter schnellen Gewinnmitnahmen. Die Rüstung selbst dürfte allerdings noch immer eine Welle vor sich haben. Wie weit die Welle dann reicht, wird man sehen:
Denn parallel dazu steht der fundamentale Prüfstein bevor. Am 11. März veröffentlicht Rheinmetall die Bilanzzahlen. Das Unternehmen rechnet für 2026 mit 13,6 Milliarden Euro Umsatz. Diese Zahl liegt unter den bisherigen Analystenschätzungen von über 14 Milliarden Euro. Gleichzeitig bleibt der Konsens bei den Kurszielen hoch und bewegt sich bei über 2.120 Euro. Zwischen Bewertung und Umsatzprognose entsteht damit eine deutliche Differenz.
Die Rheinmetall wird aber eines Tages und vielleicht am 11. März die Rakete zünden. Analysten sind sich einfach sehr einig.
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