Nach einer Phase der Zurückhaltung melden sich die Käufer beim Düsseldorfer Rüstungskonzern lautstark zurück. Eine prestigeträchtige Analysten-Hochstufung trifft auf konkrete Berichte über einen milliardenschweren Drohnen-Deal mit der Bundeswehr. Diese Kombination liefert den Investoren die Argumente für eine dynamische Aufwärtsbewegung.
Analysten sehen strukturellen Vorteil
Den entscheidenden Impuls lieferte am Mittwoch die US-Investmentbank Goldman Sachs. Analyst Sam Burgess nahm das Papier in die „European Conviction List“ auf und bestätigte das Kursziel von 2.300 Euro. Die Experten begründen diesen Schritt mit dem europäischen Aufrüstungszyklus, von dem das Unternehmen nach Jahrzehnten der Unterinvestition profitiert. Da Deutschland rund 40 Prozent der Umsätze generiert, untermauert die starke Position im Heimatmarkt die Analysten-Prognose einer jährlichen EBIT-Wachstumsrate von über 30 Prozent.
Milliardenauftrag befeuert Sektor
Flankiert wird diese positive Einschätzung von greifbaren Auftragsperspektiven. Die Bundeswehr plant Berichten zufolge den Erwerb von Kampfdrohnen des Modells „Raider“. Ein Rahmenvertrag mit einem Gesamtvolumen von bis zu 2,4 Milliarden Euro soll bereits in der kommenden Woche dem Haushaltsausschuss zur Billigung vorliegen. Die erste feste Bestellung über 298 Millionen Euro ist unter anderem zur Stärkung der Panzerbrigade 45 in Litauen vorgesehen.
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Diese operative Dynamik schob den Kurs kräftig an: Mit einem Tagesgewinn von 8,09 Prozent kletterte das Papier auf 1.569,50 Euro. Der Optimismus strahlte dabei unmittelbar auf das Branchenumfeld ab und zog Wettbewerber wie Hensoldt und Renk ebenfalls nach oben.
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