Die Entwicklung bei Rheinmetall lässt sich derzeit kaum mit einem einzigen Narrativ erklären. Während das operative Geschäft auf Hochtouren läuft, zeigt sich die Aktie deutlich weniger entschlossen. Sie ist sogar schwach. Sie sank gestern weiter und erreichte einen Kurs von nur noch 1429 Euro. Dies ist das erschütternde Ergebnis eines Tages, an dem weitere Geschäfte (Munition für die Bundeswehr) getätigt worden sind.
Rheinmetall: Die expandieren immer weiter
Im Zentrum steht zunächst die strategische Expansion. Auf der Hannover Messe positioniert sich der Konzern offensiv als Schlüsselanbieter für sicherheitskritische Produktion innerhalb der NATO-Strukturen. Gleichzeitig baut Rheinmetall neue Partnerschaften auf, etwa mit ITM Power, um sich zusätzlich im Bereich synthetischer Kraftstoffe zu etablieren. Damit erweitert das Unternehmen sein Profil über klassische Rüstungsgüter hinaus. Die Börsen haben dies übrigens gefeiert, wenngleich derzeit nur für die ITM Power.
Noch entscheidender bleibt jedoch der Blick auf die Auftragslage. Der Konzern steuert auf einen Umsatz von bis zu 14,5 Milliarden Euro zu, wobei ein Großteil dieser Erlöse bereits durch bestehende Aufträge abgesichert ist. Diese Visibilität ist im Industriebereich selten und schafft eine ungewöhnlich stabile Ausgangsbasis für weiteres Wachstum.
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Trotzdem bleibt die Wahrnehmung vorsichtig. Analysten wie Bernstein Research sehen zwar weiterhin erhebliches Potenzial und halten Kursziele von über 2.000 Euro für gerechtfertigt, gleichzeitig hat sich die Aktie deutlich vom Hoch entfernt und bewegt sich seit Monaten in einer breiten Spanne zwischen 1400 Euro und teils 1800 Euro. Das reicht noch nicht.
Ein Teil dieser Zurückhaltung lässt sich auch durch das Timing erklären. Die kommenden Quartalszahlen Anfang Mai gelten als Belastungstest: Hier muss sich zeigen, ob das starke Auftragsniveau tatsächlich in entsprechende Margen und Cashflows übersetzt werden kann. Analysten sind wie beschrieben allerdings sehr zuversichtlich für den Titel..
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