1.611 Euro zeigte am gestrigen Abend die Kurstafel für Rheinmetall. Das entspricht einem Tagesplus von 1,6 %. Die Bewegung wirkt auf den ersten Blick ordentlich, doch sie verändert das charttechnische Bild kaum. Zum GD100 fehlen rund 120 Euro. Damit bleibt die mittelfristige Trendwende vorerst außer Reichweite.
Im Unternehmen selbst läuft ein grundlegender Umbau. Rheinmetall trennt sich in den letzten Schritten vom Autogeschäft und konzentriert sich vollständig auf militärische Produkte. Munition, gepanzerte Fahrzeuge und elektronische Systeme rücken ins Zentrum. Dieser Strategiewechsel vollzieht sich in einer Phase, in der europäische Staaten ihre Verteidigungsausgaben deutlich erhöhen und langfristige Beschaffungsprogramme auflegen. Das zeigt sich mal wieder in der Münchner Sicherheitskonferenz, die an diesem Wochenende stattfindet.
Rheinmetall: Die Nato ist Auftraggeber!
Ein neuer Auftrag einer Nato-Agentur über zunächst 200 Millionen Euro für Munitionslieferungen unterstreicht die operative Ausrichtung. Das Volumen bleibt im Vergleich zu anderen Projekten überschaubar, doch es zeigt die enge Verzahnung mit der Nato. Rheinmetall positioniert sich damit weiter als zentraler Lieferant innerhalb westlicher Bündnisse.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rheinmetall?
Gleichzeitig diskutieren Marktteilnehmer intensiv über die künftige Entwicklung der Rüstungspolitik. Viele Programme bestehen unabhängig vom Ausgang einzelner diplomatischer Initiativen. Bereits beschlossene Budgets innerhalb der EU und der Nato sorgen für Planungssicherheit auf Jahre hinaus. Dennoch reagiert der Kurs derzeit zurückhaltend auf strategische Fortschritte.
Analysten taxieren den fairen Wert deutlich höher. Im Mittel nennen sie etwa 2.175 Euro als Zielgröße. Bernstein Research beziffert das Kursziel auf 2.050 Euro und verweist auf eine strukturell hohe Nachfrage bei begrenztem Angebot. Die Börsen machen bezogen auf die Stimmungslage noch überhaupt nicht mit. Formal ist die Aktie klar im Abwärtstrend. Der Abstand zur 200-Tage-Linie ist deutlich, es fehlen ca. 8 %. Aber die Analysten sind hartnäckig: Deren Kursziel ist und bleibt sehr hoch.
Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 14. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


