Rheinmetall-Aktie: Unfassbares Ding!

Die Rheinmetall-Aktie verliert nach veröffentlichten Umsatzzahlen, die unter den Markterwartungen blieben, deutlich an Wert. Analysten sehen den fairen Kurs jedoch weiterhin deutlich höher.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Umsatzzahlen bleiben unter den Erwartungen
  • Aktie verliert daraufhin deutlich an Wert
  • Analysten bewerten das Papier weiterhin höher
  • Charttechnische Hürde bei 200-Tage-Durchschnitt

Die Aktie von Rheinmetall rückte zuletzt etwas nach oben. Gestern aber gab die Aktie wieder nach. Am Ende kam sie auf einen Kurs von in etwa 1625 Euro. Das ist schwach genug, denn der Ausbruch nach oben deutete sich in den vergangenen Tagen bereits ernsthaft an. Nach einer Phase deutlicher Verluste wirkte diese Bewegung wie ein Befreiungsschlag, denn zuvor hatte das Papier innerhalb weniger Tage rund 10 % eingebüßt. Der jüngste Anstieg brachte den Wert wieder näher an Zonen, die für charttechnische Beobachter eine besondere Rolle spielen. Als Referenz gilt dabei der Bereich um 1.737 Euro, wo der gleitende Durchschnitt der vergangenen 200 Handelstage verläuft.

Rheinmetall: Sie ist noch immer relativ schwach

Der vorangegangene Rückgang hatte klare Gründe. Im Vorfeld eines Analysten-Calls hatte das Unternehmen Umsatzzahlen in Höhe von rund 13,6 Mrd. Euro thematisiert. Diese Zahl blieb unter den Erwartungen vieler Marktbeobachter, die von etwa 12 % höheren Erlösen ausgegangen waren. Die Abweichung reichte aus, um erheblichen Verkaufsdruck auszulösen. Innerhalb kurzer Zeit verloren die Notierungen deutlich an Boden, obwohl sich an der operativen Basis des Konzerns nichts geändert hatte.

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Interessant bleibt die Diskrepanz zwischen kurzfristiger Kursreaktion und langfristigen Bewertungen. Mehrere Analysten taxieren den fairen Wert der Aktie weiterhin deutlich höher und nennen Kursregionen um 2.175 Euro. Diese Einschätzungen zeigen, dass die reduzierte Umsatzannahme nicht automatisch zu einer Neubewertung des gesamten Geschäftsmodells führte. Stattdessen reagierten die Märkte sensibel auf Abweichungen von zuvor eingepreisten Erwartungen.

Ob die Zone um den langfristigen Durchschnitt erneut erreicht wird, hängt weniger von einzelnen Handelstagen ab als vom Umgang des Marktes mit den revidierten Umsatzannahmen. Fest steht, dass die Aktie zuletzt deutlich unter Druck stand und nun mit erhöhter Aufmerksamkeit verfolgt wird. Immerhin: Bernstein hat nun die Annahmen korrigiert. 2050 Euro sei die Aktie wert, also mehr als vorher.

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