Die jüngste Entwicklung bei Rheinmetall ist aus Sicht von Investoren sicher ein Rätsel. Die Zahlen, die an sich mittelfristig zu erwarten sind. Die Kurse schlittern nach unten. Nach dem gestrigen Verlust von rund -1,5 % ist die Aktie auf einen Kurs von rund 1470 Euro gefallen. Das ist aktuell ein schwacher Zwischenstand, der tatsächlich einen formalen Abwärtstrend bedeutet.
Rheinmetall: Die hält an sich keiner auf
Die Auftrags- und Projektlage bleibt gut. Man denke nur an das Wochenende, denn:
Ein Beispiel ist der Ausbau der Marinesparte. Rheinmetall ist als Technologiepartner an der Ausstattung neuer Fregatten der Klasse F126 beteiligt, deren Gesamtvolumen auf rund 10 Milliarden Euro geschätzt wird. Die Börse reagierte auf diese Nachricht bislang nur begrenzt.
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Als weitere Entwicklung treibt das Unternehmen seine Aktivitäten im Bereich unbemannter Systeme voran. Auf der Messe XPONENTIAL präsentiert Rheinmetall ein breites Portfolio, das von Loitering-Munition über Abwehrdrohnen bis hin zu satellitengestützter Aufklärung reicht. Ziel ist die Bereitstellung vernetzter und präziser Lösungen für moderne Streitkräfte.
Trotz dieser technologischen Initiativen richtet sich der Fokus der Investoren verstärkt auf die finanziellen Kennzahlen. Der Auftragsbestand liegt mit 63,8 Milliarden Euro auf einem historischen Höchststand (Stichtag 31.12.25), gleichzeitig werden die Prognosen für Marge und Cashflow als vergleichsweise vorsichtig interpretiert.
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Während das Unternehmen für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum von 40 bis 45 % anpeilt, bestehen Zweifel, wie sich dieses Wachstum kurzfristig in den Ergebnissen niederschlägt. So jedenfalls scheint es. Dabei sind die Margen in etwa gleichbleibend im niedrigen zweistelligen Bereich. Damit müsste der Konzern eigentlich absolut betrachtet gutes Geld verdienen können.
Auch Analysten greifen diese Situation auf. Barclays sieht die Aktie weiterhin mit einem Abschlag von über 20 % gegenüber vergleichbaren Unternehmen bewertet und bestätigt ein „Overweight“-Rating bei einem Kursziel von über 2.100 Euro. So sehen es fast alle Analysten.
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