Die Rheinmetall hat sich heute an den Börsen um 0,8 % aufwärts geschoben. 1.348,50 Euro sind derzeit erreicht. Das ist noch immer nicht absolut befriedigend, so die Meinung von Analysten. Die Aktie hat sich aber zumindest erst einmal über der Unterstützung bei 1.300 Euro etabliert, was eine kleine Erleichterung in der Abwärtsbewegung darstellt.
Dabei dürfte die Rheinmetall glänzend aufgestellt sein.
Es geht um Milliarden der Bundeswehr
114 Milliarden Euro zusätzlich für die Bundeswehr verändern die Größenordnung des deutschen Rüstungsmarkts grundlegend, die neuen Zahlen aus Berlin beeindrucken. Rheinmetall sitzt im Zentrum dieser Neuverteilung. Der Düsseldorfer Konzern profitiert nicht mehr nur von einzelnen Großaufträgen, sondern von einer gesamtheitlichen Neuordnung europäischer Verteidigungsbudgets. Munition, Schützenpanzer und digitale Gefechtssysteme werden in deutlich größeren Stückzahlen bestellt als noch vor wenigen Jahren.
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Jüngst hat die Bundeswehr wieder einen Ausrüstungsauftrag über 1,02 Mrd. Euro an die Düsseldorfer vergeben. Andere Aufträge auch aus der Bundeswehr stehen nicht hintan.
Kürzlich wurde ein neuer Auftrag über 4,2 Milliarden Euro bekannt. Rheinmetall produziert gemeinsam mit KNDS 200 zusätzliche Puma-Schützenpanzer für die Bundeswehr. Die Auslieferung beginnt ab Mitte 2028 und erweitert einen bestehenden Rahmenvertrag deutlich.
Auch wächst das klassische Kerngeschäft weiter. Im Segment Waffen & Munition kalkuliert das Management bis 2030 mit einem Volumen von 14 bis 16 Milliarden Euro. Besonders stark bleibt die Nachfrage nach 155-Millimeter-Artilleriemunition, auch wenn genau dort mittelfristig neuer Wettbewerb entsteht, weil zahlreiche Hersteller ihre Produktionskapazitäten ausbauen. Das Ganze zeigt sich denn auch in den Zahlen.
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Für 2026 erwartet Rheinmetall einen Konzernumsatz zwischen 14,0 und 14,5 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von 40 bis 45 % gegenüber dem Vorjahr. Die operative Marge soll rund 19 % erreichen. Besonders auffällig: Bereits 91 % des geplanten Jahresumsatzes sind durch bestehende Aufträge abgesichert. Der gesamte Auftragsbestand lag Ende 2025 bei 63,8 Milliarden Euro.
Was also sollte hier noch passieren? Am 7. Mai veröffentlicht Rheinmetall die Zahlen für das erste Quartal. Fünf Tage später folgt die Hauptversammlung. Im Fokus stehen dann neue Details zur Margenentwicklung und zum Auftragseingang.
Die Börsen sehen nur nicht hin. Noch nicht!
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