Für die Aktie von Rheinmetall wird es in den kommenden Tagen sicherlich nicht einfach werden. Am Dienstag verlor die Aktie minimal auf nun 1.148,70 Euro. Nicht einmal 1.200 Euro hat die Aktie auch nur in Sichtkontakt. Es geht langsam wieder auf die Jahrestiefs bei knapp 1.090 Euro, nachdem die Notierungen schon gestern um rund 4,6 % schwächer geworden waren.

Auch wenn der Titel in den vergangenen fünf Handelstagen lediglich -4,5 % verloren hat, ist die Enttäuschung über den Kursverlauf sicherlich groß. Das Unternehmen hatte vergleichsweise gute Nachrichten publiziert. Zum Beispiel gibt es eine Kooperation mit OHB, die allerdings an den Börsen letztlich nicht gewürdigt wird. Man hatte offenbar eher Angst vor den Folgen eines Friedens oder eben eines Krieges im Iran.

Rheinmetall: Die Börse ist hier verwirrt

Jetzt wird nach dem Wochenende mit dem wahrscheinlich neuen Frieden durch Donald Trump das Blatt neu gemischt werden. Am Freitag soll der Deal unterzeichnet werden. Rheinmetall wiederum hat jetzt kundgetan, dass nicht ausgeschlossen sei, dass die Franzosen aus einem gemeinsamen Panzerprojekt aussteigen würden. Dies wiederum könnte in den kommenden Tagen für einige Unruhe sorgen.

Damit wird ein ganzes Projekt gekippt. Auf der anderen Seite steht, dass die Düsseldorfer im laufenden Jahr noch immer ein Umsatzplus von über 40 % erwarten. Das ist überragend, da die Düsseldorfer nun auch letzte Zweifel beiseite räumen, dass die fehlenden Umsätze vom 1. Quartal im 2. Quartal jetzt eingeholt werden. Das sehen die Börsen aber nicht, sondern lediglich Analysten. Die bleiben indes zuversichtlich.

Deshalb bleibt festzuhalten, dass sämtliche Kursziele von mehr als 1.889 Euro noch immer sehr zuversichtlich sind. Letztlich wird die Börse dem derzeit nicht gerecht.