Rheinmetall-Aktie: Warum schweigen darüber lieber alle?

Rheinmetall verzeichnet trotz deutlicher Kursverluste steigende Umsatz- und Gewinnerwartungen. Analysten sehen ein hohes Kurspotenzial von über 60 Prozent.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Kurs seit Höchstständen deutlich gefallen
  • Umsatzprognosen steigen weiter an
  • Gewinnsprung für 2027 erwartet
  • Analystenziel liegt 63 Prozent höher

Die vergangenen Wochen haben Rheinmetall in eine vollkommen neue Marktphase geführt. Noch vor kurzer Zeit gehörte der Titel zu den stärksten Gewinnern im deutschen Aktienmarkt. Inzwischen zeigt das Bild eine völlig andere Richtung. Der Kurs lag am Donnerstagabend bei 1.213 Euro und damit weiterhin deutlich unter früheren Höchstständen oberhalb von 2.000 Euro. Dabei waren die Notierungen aktuell wieder um fast 2 % nach unten gekippt.

Rheinmetall: Noch immer nicht gut

Interessant bleibt dabei vor allem der Unterschied zwischen Börsenbewertung und der immer noch sichtbaren wirtschaftlichen Entwicklung. Während die Aktie auf Sicht von sechs Monaten fast 30 % verloren hat, steigen die Erwartungen an Umsatz und Gewinn weiterhin deutlich an.

Für 2026 rechnen Analysten mit Erlösen von 14,16 Milliarden Euro. Bereits ein Jahr später sollen die Umsätze auf 19,01 Milliarden Euro anwachsen. Auch wird beim Nettogewinn ein Sprung von 1,64 Milliarden Euro auf 2,44 Milliarden Euro erwartet. Daran hat sich zuletzt gar nichts geändert. Die Düsseldorfer sind wirtschaftlich trotz zuletzt schwacher Zahlen gut aufgestellt.

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Zudem zeigt die Bewertung eine bemerkenswerte Ausgangslage. Das erwartete KGV sinkt laut aktueller Übersicht von 33,8 auf 22,8. Gleichzeitig liegt das durchschnittliche Analystenziel bei 1.969,38 Euro. Das entspricht einem Abstand von mehr als 63 % zum gegenwärtigen Kursniveau. Die Vorzeichen sind also am Ende sicherlich unschlagbar gut.

Auch die Analysten haben sich wohl eher daran orientiert, dass gerade die Rheinmetall deutlich mit weiteren Aufträgen rechnen darf. Nun gibt es mit KNDS etwas neue Konkurrenz. Das sollte jedoch die Börsen nicht erschüttern. Vielmehr müssten die Investoren sich ganz an den Aussichten der unfassbaren Auftragslage mit 73 Mrd. Euro Auftragsvolumen orientieren.

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Über Mirko Hennecke 2058 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.