Das Bild bei Rheinmetall hat sich zum Beginn der Handelswoche nach dem dramatischen Rutsch von -6,2 % am vergangenen Freitag minimal verbessert. Die Aktie schaffte ein kleines Plus von 0,37 %. Mit nun 1354,60 Euro ist sie weiterhin in einem schwachen Zustand. Dieses Bild nehmen die Düsseldorfer nun auf die Reise in die kommenden Tage der Handelswoche. Die Aktie ist auf einem relativen Tiefpunkt. Die Ziele von Analysten bei mehr als 2.000 Euro sind nach dem aktuellen Status jedenfalls noch vergleichsweise weit entfernt. Die Notierungen müssten aktuell erst einmal einen Boden finden. Im Einzelnen:
Während das Unternehmen operativ von einem Rekordauftrag zum nächsten eilt, scheint der Aktienmarkt eine völlig andere Sprache zu sprechen. Insgesamt ging es in diesem Jahr bereits um -13,2 % nach unten. In den zurückliegenden fünf Tagen gab der Düsseldorfer Konzern um rund -10,1 % nach!
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Rheinmetall: Die Auftragslage sieht sehr viel besser aus!
Dieser desolate Zustand steht in krassem Gegensatz zur Auftragslage: Erst kürzlich vermeldete der Konzern Großaufträge für Drohnen und Munitionssysteme, während der gesamte Auftragsbestand per Ende 2025 die Marke von 63,8 Milliarden Euro erreichte. Dies ist zu vergleichen mit einem Umsatz in Höhe von gut 14 Mrd. Euro, den die Rheinmetall im laufenden Jahr avisiert. Das heißt: Über Jahre ist die Rheinmetall bestens ausgelastet.
Die strategische Neuausrichtung auf Felder wie die militärische Logistik und das Projekt „Giga PtX“ zur dezentralen Energieversorgung unterstreicht den Anspruch, die europäische Verteidigungsfähigkeit autarker zu gestalten. Dennoch dominieren derzeit die Abgaben.
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Wie geschildert, nun exakt: Analysten stehen dieser Entwicklung fast fassungslos gegenüber. Mit einem durchschnittlichen Kursziel von 2.053,81 Euro sehen Experten ein theoretisches Aufwärtspotenzial von über 50 %. Selbst das niedrigste Kursziel liegt mit 1.450 Euro mittlerweile deutlich über dem aktuellen Kursniveau.
Die entscheidende Frage für Investoren ist nun, ob es sich um eine massive Übertreibung nach unten handelt oder ob der Markt strukturelle Risiken einpreist, die in den Bilanzen noch nicht sichtbar sind.
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