Rheinmetall-Aktie: Was wohl keiner sieht!

Trotz fallender Kurse halten Analysten an hohen Kurszielen für Rheinmetall fest und sehen das Unternehmen als unterbewertet an.

Rheinmetall Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Durchschnittliches Kursziel liegt bei über 2.000 Euro
  • Aktie notiert deutlich unter Analystenerwartungen
  • Mehrere Banken bestätigen positive Einstufungen
  • Neue Rüstungsaufträge beeinflussen Kurs kaum

Die jüngsten Schätzungen und Studien für die Rheinmetall sind erfreulich. Der Markt sieht zwar nicht hin, aber: Rund 50 % sind drin, wenn es nach dem durchschnittlichen Kursziel von Analysten geht. 2.072,50 Euro meldet heute „marketscreener“ als mittleres Ziel. Gestern ging es für den Titel aber um weitere fast 4 % abwärts. Mit etwas weniger als 1.370 Euro ist die Aktie stark gefährdet. Der Trend ist klar. Es handelt sich um einen ganz klaren Abwärtstrend, der auch am Wochenende im Grunde kaum gestört worden war durch Nachrichten.

Die letzte größere Nachricht, die vor einer Woche noch hätte zünden können, war die Mitteilung, den Fregatten-Bau für die Marine schneller voranbringen zu wollen. Eine gute Nachricht. Das bewegte die Analysten teilweise kaum. Die kommen derzeit nicht mehr mit neuen Kurszielen, auch wenn nun sogar eine weitere Meldung über eine Zusammenarbeit mit der spanischen Indra Group kam. Es geht um die Lieferung von bis zu 3.000 LKWs für militärische Zwecke an die spanische Armee.

Rheinmetall: Analysten können nicht mehr als bestätigen

Dabei argumentieren die (verschiedenen) Analysten auch aktuell immer wieder, dass das Wachstumspotenzial im Verhältnis zur sonstigen Branche größer sei. Diese Sichtweise wird von mehreren Analysten geteilt, die ebenfalls von einer Unterbewertung ausgehen.

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Auch JP Morgan bestätigte vor wenigen Tagen die eigene Einstufung „overweight“ und setzte ein Kursziel von 2130 Euro fest. Berenberg belässt die Aktie auf „buy“ und nennt einen Zielwert von 2100 Euro. MWB Research senkte zwar Prognosen, sieht jedoch mit einem Kursziel von 1700 Euro weiterhin eine Differenz zum aktuellen Marktpreis. In der Begründung verweist MWB darauf, dass die Ergebnisse des vierten Quartals schwer zu bewerten waren, während Auftragseingang und Auftragsbestand als robust beschrieben werden.

Also: Die Börsen könnten tatsächlich irren!

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Über Mirko Hennecke 1745 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.