Rio Tinto plant für 2026 einen deutlichen Sprung bei der Eisenerzförderung. Zwischen 343 und 366 Millionen Tonnen sollen aus den Pilbara-Minen in Westaustralien verschifft werden — mehr als im Vorjahr. Hinter dieser Wachstumsstrategie stecken sowohl neue Projekte als auch eine bemerkenswerte Allianz mit dem Erzrivalen BHP.
Pilbara und die neue Mine
Die Pilbara-Division lieferte 2025 solide Ergebnisse und erzielte im vierten Quartal mit 89,7 Millionen Tonnen sogar einen Rekord. Für das laufende Jahr soll die Western Range Mine zusätzliche Volumen beisteuern. Das Projekt startete 2025 planmäßig und im Budgetrahmen — ein seltenes Lob im Bergbausektor.
Den größten Hebel für künftiges Wachstum bietet jedoch die Partnerschaft mit BHP. Beide Unternehmen vereinbarten im Januar, die benachbarten Yandicoogina- und Yandi-Minen gemeinsam zu erschließen. Das Potenzial: bis zu 200 Millionen Tonnen Eisenerz, die durch die Nutzung bestehender Infrastruktur mit vergleichsweise geringem Neuinvestment gehoben werden sollen. Für 2026 befindet sich das Vorhaben allerdings noch in der Studienphase — erste Fördermengen werden frühestens Anfang der 2030er Jahre erwartet.
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Blick in die 2030er Jahre
Parallel treibt Rio Tinto das Rhodes-Ridge-Projekt voran. Im Dezember 2025 wurde eine Machbarkeitsstudie für die erste Phase genehmigt, die eine jährliche Anfangskapazität von 40 bis 50 Millionen Tonnen vorsieht. Die Studie läuft seit dem ersten Quartal 2026 und soll 2029 abgeschlossen sein. Auch hier setzt Rio Tinto auf vorhandene Schienen-, Hafen- und Energieinfrastruktur, um Investitionskosten zu begrenzen.
Die Aktie notiert aktuell auf einem 52-Wochen-Hoch und hat ihren Kurs innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Das kurzfristige Wachstum kommt aus dem laufenden Betrieb — die wirklich großen Volumenschübe sind auf die nächste Dekade vertagt.
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