Am morgigen Dienstag öffnet Rio Tinto die Bücher für das erste Quartal. Die Erwartungen an den Bergbaukonzern sind gewaltig. Seit Jahresbeginn schoss der Kurs um 50 Prozent in die Höhe und notiert mit 103,86 Euro hauchdünn unter dem 52-Wochen-Hoch. Investoren suchen nun nach Belegen, dass die ehrgeizigen Produktionsziele intakt bleiben.
Umbau in Kalifornien
Hinter den Kulissen treibt das Management den Konzernumbau voran. In den USA wecken die Bor-Anlagen in Kalifornien reges Interesse. Mehr als ein Dutzend Bieter evaluieren derzeit die Vermögenswerte. Darunter befinden sich Branchengrößen wie WE Soda und Magris Resources.
Ein Verkauf könnte rund zwei Milliarden US-Dollar in die Kassen spülen. Verbindliche Angebote erwartet Rio Tinto bis Juni. Dieses Kapital gäbe dem Unternehmen weiteren Spielraum für den Ausbau seiner strategisch wichtigen Kupfer- und Eisenerzprojekte.
Grüne Infrastruktur am Netz
Parallel dazu modernisiert der Konzern seine bestehenden Anlagen. Im kanadischen Kitimat ging kürzlich ein neues Fördersystem für Aluminiumoxid in Betrieb. Die millionenschwere Investition ersetzt eine jahrzehntealte Infrastruktur. Das geschlossene Röhrendesign senkt die Partikelemissionen um beachtliche 40 Prozent.
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Auch in Südafrika meldet das Unternehmen Fortschritte. Ein neu ans Netz gegangenes Solarkraftwerk versorgt dort die Tochtergesellschaft Richards Bay Minerals. Die Anlage reduziert die jährlichen Treibhausgasemissionen des Standorts um mindestens zehn Prozent.
Kupfer-Ziele im Fokus
Langfristig peilt Rio Tinto ein jährliches Wachstum der kupferäquivalenten Produktion von drei Prozent an. Treiber sind dabei die unterirdische Mine Oyu Tolgoi sowie das Simandou-Eisenerzprojekt in Guinea. Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand mit einer Kupferproduktion zwischen 800.000 und 870.000 Tonnen.
Am 21. April liefert der Quartalsbericht die nächsten harten Fakten. Bestätigt Rio Tinto die Jahresziele, dürfte dies den aktuellen Aufwärtstrend fundamental untermauern. Ein Verfehlen der Prognosen könnte die stark gelaufene Aktie hingegen schnell unter Druck setzen.
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