Der Bergbaukonzern liefert ab: Die Produktionszahlen für 2025 übertreffen die Erwartungen deutlich. Die Kupferproduktion legte um 11 Prozent auf 883.000 Tonnen zu und übertraf damit die eigenen Prognosen. Verantwortlich dafür war vor allem der Abschluss des Oyu Tolgoi Untertageprojekts.
Die Eisenerzsparte zeigte sich robust. In der Pilbara-Region produzierte Rio Tinto 327,3 Millionen Tonnen – ein stabiler Wert im Jahresvergleich. Die Verschiffungen gingen zwar um 1 Prozent auf 326,2 Millionen Tonnen zurück, bewegten sich aber weiterhin im Rahmen der Guidance. Allein im vierten Quartal stiegen die Verschiffungen um 7 Prozent auf 91,3 Millionen Tonnen, nachdem wetterbedingten Störungen aus früheren Monaten aufgeholt werden konnten.
Grüne Energie für Kupfermine
Während die Produktionszahlen überzeugen, investiert der Konzern gleichzeitig in erneuerbare Energien. Am Kupferstandort Kennecott in Utah nahm Rio Tinto jüngst eine weitere Solaranlage mit 25 Megawatt Leistung in Betrieb. Die gesamte installierte Solarkapazität am Standort beträgt nun 30 Megawatt. Ein Schritt, der die Betriebskosten langfristig senken dürfte.
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Auch in anderen Bereichen legte der Konzern zu: Die Bauxitproduktion stieg um 6 Prozent auf 62,4 Millionen Tonnen, bei Aluminium verbuchte Rio Tinto ein Plus von 3 Prozent auf 3,38 Millionen Tonnen. Die Lithiumsparte verzeichnete ebenfalls Wachstum, darunter eine Rekordquartalsproduktion aus Argentinien.
Analysten zeigen sich beeindruckt
Kaan Peker von RBC Capital Markets lobt die Entwicklung: Rio Tinto folge BHP mit einem sehr starken Jahresabschluss. Die Prognosen seien in allen Bereichen erfüllt oder übertroffen worden. Lediglich bei Aluminium habe man die Konsensschätzungen um 1 Prozent verfehlt – eine marginale Abweichung.
An der Börse in Sydney honorierte der Markt die Zahlen mit einem Kurssprung von 2,1 Prozent. An der New York Stock Exchange schloss die Aktie bei 85,68 US-Dollar, ein Plus von 0,65 Prozent. Die kupferäquivalente Produktion kletterte insgesamt um 8 Prozent, die Verschiffungen um 5 Prozent – getrieben vom weiteren Hochlauf wichtiger Wachstumsprojekte.
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