Rock Tech Lithium zeigt nach turbulenten Wochen erste Anzeichen einer Stabilisierung. Die Aktie kletterte zum Wochenabschluss um fast vier Prozent auf 0,4050 Euro.

Erholung vom Jahrestief

Dieser Sprung markiert eine deutliche Erholung vom Jahrestief Ende Juli bei 0,3510 Euro. Seitdem legte das Papier um über 15 Prozent zu. Anleger honorieren damit die Fortschritte der Strategie in Ontario. Das Unternehmen startete offiziell die finale Machbarkeitsstudie für den geplanten Lithium-Konverter in Kanada.

Ein Kernstück der aktuellen Entwicklung ist der Abnahmevertrag mit dem Genfer Handelshaus Transamine SA. Der Pakt sichert Rock Tech den Absatz von Spodumen-Konzentrat aus dem Georgia Lake Projekt. Er beinhaltet auch eine Kreditfazilität von bis zu 80 Millionen US-Dollar. CEO Mirco Wojnarowicz wertet dies als klares Zeichen für die Marktnachfrage.

Parallel dazu floss staatliches Fördergeld aus Ontario in die Kassen. Ein Zuschuss unterstützt die Forschung an neuen Verfahren zur Kostensenkung. Dabei geht es um den Einsatz von Tallöl in der Produktion. Ziel ist es, die Emissionen bei der Lithium-Verarbeitung massiv zu reduzieren.

Blick auf das Quartalsergebnis

Charttechnisch bleibt die Lage herausfordernd. Der Relative-Stärke-Index signalisiert mit 39,8 Punkten zwar keine extreme Überverkaufung mehr. Allerdings notiert der Kurs weiterhin deutlich unter seinem 200-Tage-Durchschnitt. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 48 Millionen Euro.

Noch im August wird das Management die Zahlen für das zweite Quartal präsentieren. Der Bericht dürfte Aufschluss über die aktuelle Liquidität und den Fortschritt der Machbarkeitsstudien geben. Eine finale Investitionsentscheidung für den Standort in Kanada ist für das erste Quartal 2027 geplant.