Rocket Lab: 190-Millionen-Vertrag für HASTE-Tests

Rocket Lab verzeichnet starken April, doch institutionelle Anleger zeigen gemischte Reaktionen. Q1-Zahlen und Großaufträge rücken in den Fokus.

Rocket Lab USA Aktie
Kurz & knapp:
  • Kursplus von 29 Prozent im April
  • Gemischte Signale von Großinvestoren
  • Mynaric-Übernahme und Rüstungsauftrag
  • Q1-Bericht als wichtiger Stimmungstest

Nach einem Kursanstieg von fast 29 Prozent im April steht Rocket Lab USA jetzt vor der Bewährungsprobe. Die Aktie schloss zuletzt bei 78,81 USD — rund acht Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt, aber deutlich unter dem Januarhoch von 96,30 USD. Institutionelle Investoren reagieren bereits.

Institutionelle Umschichtungen

Die Bewegungen der vergangenen Tage zeigen ein gespaltenes Bild. D.A. Davidson kaufte rund 20.000 Rocket-Lab-Aktien hinzu. Pictet Asset Management trennte sich zur gleichen Zeit von mehr als 100.000 Anteilen. Sanctuary Advisors reduzierte seine Position ebenfalls.

Solche Umschichtungen sind typisch nach einem starken Kursanstieg. Wer früh eingestiegen ist, nimmt Gewinne mit. Wer an die Geschichte glaubt, stockt auf.

Mynaric-Übernahme und Rüstungsauftrag

Zwei Entwicklungen haben den April-Anstieg maßgeblich getrieben. Mitte April schloss Rocket Lab die Übernahme von Mynaric ab. Das Münchner Unternehmen entwickelt Laser-Kommunikationstechnologie für Satellitenkonstellation — eine Technologie, die Rocket Lab bisher zukaufen musste. Sie gehört nun zum eigenen Space-Systems-Segment.

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Hinzu kommt ein Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium. Rocket Lab soll im Rahmen der MACH-TB-2.0-Initiative 20 Hyperschalltest-Starts mit seinem HASTE-Fahrzeug durchführen. Der Auftragswert: 190 Millionen USD über vier Jahre. Das ist einer der größten Startverträge in der Unternehmensgeschichte.

Q1-Zahlen als nächster Prüfstein

Noch in diesem Monat veröffentlicht Rocket Lab die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Der Markt will wissen, ob die Mynaric-Integration die Bruttomargen belastet und ob das wachsende Startprogramm die operativen Verluste tatsächlich verringert.

Das Auftragspolster liegt bei über einer Milliarde USD. Die langfristige Investitionsthese hängt auch am Neutron-Trägerrakete — einem mittelschweren Fahrzeug, das Rocket Lab in die Liga der großen Startanbieter heben soll. Kurzfristig aber zählt die Ausführung des bestehenden Geschäfts. Die Q1-Zahlen werden zeigen, ob der April-Schwung fundamentale Substanz hat oder nur Vorschuss war.

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