Am 20. Mai stimmen Rocket Lab-Aktionäre über eine Reihe von Governance-Themen ab — darunter eine Unternehmensstrukturreform, die Vergütung von CEO Peter Beck und die Wiederwahl eines Direktors. Der Hintergrund: ein Unternehmen, das operativ Fahrt aufnimmt, aber noch keine schwarzen Zahlen schreibt.
Die Abstimmungspunkte im Überblick
Kernpunkt der Hauptversammlung ist die Genehmigung einer Tochtergesellschaftsverschmelzung. Damit soll eine sogenannte Pass-Through-Voting-Klausel aus der Satzung der operativen Tochter Rocket Lab USA, Inc. gestrichen werden. Diese Klausel war im Zuge einer Holdingstruktur-Reorganisation im Mai 2025 entstanden und verpflichtete das Unternehmen, für bestimmte Entscheidungen sowohl die Zustimmung der Muttergesellschaft als auch der Aktionäre einzuholen. Mit der Verschmelzung würde diese doppelte Hürde entfallen.
Ebenfalls auf der Tagesordnung: eine nicht bindende Abstimmung über die Vergütung des Managements. Becks Grundgehalt bleibt bei 800.000 US-Dollar, hinzu kommen RSU-Grants mit einem Zielwert von 8 Millionen Dollar. Die übrigen Führungskräfte erhielten 2025 weder Boni noch neue Aktienpakete — bestehende unverstete Positionen wurden als ausreichend eingestuft.
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Starkes Auftragspolster, fehlende Profitabilität
Operativ liefert Rocket Lab unterdessen beachtliche Zahlen. Der Umsatz stieg 2025 um 38 Prozent auf 602 Millionen US-Dollar, der Auftragsbestand beläuft sich auf 1,85 Milliarden Dollar. Zuletzt sicherte sich das Unternehmen einen 816-Millionen-Dollar-Vertrag mit der Space Development Agency sowie einen 190-Millionen-Dollar-Auftrag für Hyperschalltests.
Im ersten Quartal 2026 verkaufte Rocket Lab bereits 28 Electron-Starts — annähernd so viele wie im gesamten Jahr 2025. Der nächste Start ist für den 23. April von der Māhia-Halbinsel in Neuseeland geplant, als Teil einer auf 19 weitere Missionen verlängerten Partnerschaft mit Synspective.
Profitabel ist das Unternehmen trotz allem noch nicht. Analysten erwarten für 2026 einen Umsatz nahe 880 Millionen Dollar und sehen ein mögliches Erreichen der Gewinnschwelle erst Anfang 2027. Die Aktionärsabstimmung am 20. Mai gibt Investoren nun die Gelegenheit, ihre Einschätzung zur Unternehmensführung formal zu signalisieren.
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