Rocket Lab feuert aus allen Rohren: Innerhalb einer einzigen Woche startete das Unternehmen zwei Raketen erfolgreich von zwei verschiedenen Kontinenten. Doch während das operative Geschäft brummt und die Auftragsbücher ein Rekordniveau erreichen, sorgt ein zentrales Zukunftsprojekt für Unsicherheit. Kann das Wachstum die Verzögerungen bei der neuen Raketengeneration kompensieren?
Operative Stärke demonstriert
Am heutigen Freitag absolvierte Rocket Lab erfolgreich seinen 83. Electron-Start von Neuseeland aus und brachte einen kommerziellen Satelliten in die Umlaufbahn. Dies war bereits die zweite Mission innerhalb von weniger als einer Woche, nachdem kurz zuvor ein Start vom US-Standort Wallops Island erfolgt war. Diese hohe Schlagzahl unterstreicht die operative Stärke und Skalierbarkeit im Bereich der Kleinraketen.
Rekordzahlen und voller Auftragsbestand
Die operative Hektik spiegelt sich in den Finanzkennzahlen wider. Der Umsatz im vierten Quartal 2025 kletterte im Jahresvergleich um 36 Prozent auf 180 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr verzeichnete das Unternehmen ein Wachstum von 38 Prozent auf 602 Millionen Dollar.
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Besonders signifikant ist der Blick in die Zukunft: Der Auftragsbestand sprang um massive 73 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar. Ein wesentlicher Treiber hierfür ist der SDA-Tranche-3-Vertrag mit einem potenziellen Volumen von 805 Millionen Dollar – der bisher größte Deal in der Firmengeschichte. Rund 37 Prozent dieses Bestands sollen bereits innerhalb der nächsten 12 Monate realisiert werden, was eine hohe Umsatzvisibilität schafft.
Neutron-Verzögerung als Bremsklotz
Trotz der Erfolge bei der etablierten Electron-Rakete gibt es einen Dämpfer beim Zukunftsprojekt „Neutron“. Der Erststart der größeren Trägerrakete wurde nach einem Vorfall bei Tank-Tests auf das vierte Quartal 2026 verschoben. Analysten von KeyBanc warnen, dass die Anlaufkosten für die Neutron-Produktion kurzfristig auf die Margen drücken könnten.
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Auch die Analystenmeinungen an der Wall Street fallen gemischt aus. Während Cantor Fitzgerald das Kursziel auf 85 Dollar anhob, senkte Needham sein Ziel leicht auf 95 Dollar, behielt aber die Kaufempfehlung bei. Begleitet wird dies von Insider-Transaktionen: CFO Adam C. Spice verkaufte kürzlich Aktien im Wert von rund 4,3 Millionen Dollar, primär um steuerliche Verpflichtungen aus Aktienvergütungen zu begleichen.
Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2026 peilt das Management einen Umsatz von rund 885 Millionen Dollar an. Die operative Exzellenz bei der Electron-Rakete ist unbestritten und sichert den aktuellen Cashflow. Entscheidend für die langfristige Bewertung bleibt jedoch, ob das Unternehmen den nun revidierten Zeitplan für die Neutron-Rakete im vierten Quartal einhalten und damit den Weg in die Profitabilität ebnen kann.
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