Rocket Lab Aktie: Gehaltsverzicht beim CEO!

Rocket Labs CEO senkt sein Gehalt auf einen Dollar, während Citigroup die Aktie hochstuft. Das Raumfahrtunternehmen verzeichnet volle Auftragsbücher, kämpft aber weiterhin mit Verlusten.

Rocket Lab USA Aktie
Kurz & knapp:
  • Citigroup stuft Aktie auf Outperform hoch
  • CEO Peter Beck verzichtet auf Gehalt und Optionen
  • Auftragsbestand übersteigt zwei Milliarden Dollar
  • Operative Marge bleibt deutlich im negativen Bereich

Rocket Lab startet mit massivem Rückenwind in die neue Handelswoche. Der Raumfahrtkonzern hat den Termin für die Quartalszahlen fixiert. Parallel dazu treibt ein ungewöhnlicher Schritt des Firmenchefs den Kurs an.

Citigroup lobt das Wachstum

Die Citigroup stuft das Papier seit Mitte April mit „Outperform“ ein. Zuvor lautete das Votum lediglich auf „Market Perform“. Die Analysten begründen diesen Schritt mit einem starken Umsatzwachstum und Fortschritten beim Cashflow. Hinzu kommt wachsendes Vertrauen in die Entwicklung der neuen Neutron-Rakete.

Die Wall Street teilt diesen Optimismus. Aktuell raten 14 Experten zum Kauf der Aktie. Vier weitere empfehlen das Halten der Papiere. Verkaufsempfehlungen gibt es derzeit keine.

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Zusätzlichen Auftrieb liefert das Branchenumfeld. Laut Reuters bereitet SpaceX eine private Roadshow für Anfang Juni vor. Das lockt frisches Kapital in den gesamten Raumfahrtsektor.

Ein Dollar für den Chef

Ein weiterer Kurstreiber ist die persönliche Entscheidung von CEO Sir Peter Beck. Er senkte sein jährliches Grundgehalt Ende März freiwillig auf einen Dollar. Alternativ greift der neuseeländische gesetzliche Mindestlohn.

Obendrein verzichtete Beck auf fast 400.000 noch nicht zugeteilte Aktienoptionen. Das Unternehmen leitet dieses freiwerdende Kapital nun direkt in die Forschung und Entwicklung um. Kein Wunder. Solche Signale kommen bei Anlegern hervorragend an.

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Volle Auftragsbücher, tiefrote Zahlen

Operativ läuft es für das Raumfahrtunternehmen rund. Der Auftragsbestand übersteigt mittlerweile die Marke von zwei Milliarden US-Dollar. Allein im ersten Quartal 2026 verkaufte Rocket Lab 28 Raketenstarts. Das entspricht fast dem gesamten Volumen des Vorjahres.

Die Kehrseite der Medaille bleibt die Profitabilität. Trotz einer soliden Bruttomarge von rund 34 Prozent steckt das Unternehmen tief in den roten Zahlen. Die operative Marge liegt bei minus 33 Prozent. Der hohe Barmittelverbrauch bereitet Investoren weiterhin Sorgen.

Am 7. Mai 2026 legt Rocket Lab die Karten auf den Tisch. Dann präsentiert das Management die Zahlen für das abgelaufene Quartal. Die Prognose sieht einen Umsatz von bis zu 200 Millionen US-Dollar vor. Erfüllt das Unternehmen diese Vorgabe, dürfte das den aktuellen Aufwärtstrend weiter stützen. Ende des Jahres folgt dann der nächste Meilenstein mit dem Erstflug der Neutron-Rakete.

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