Rocket Lab Aktie: Starkes Wachstum

Rocket Lab verzeichnet starkes Umsatzwachstum und einen hohen Auftragsbestand, während der Erstflug der Neutron-Rakete auf Ende 2026 verschoben wurde.

Rocket Lab USA Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatz steigt auf 602 Millionen Dollar an
  • Auftragsbestand wächst auf 1,85 Milliarden Dollar
  • Erstflug der Neutron-Rakete auf Q4 2026 verschoben
  • Zwei Raketenmissionen innerhalb einer Woche absolviert

Rocket Lab USA hat innerhalb einer Woche zwei Raketenmissionen von verschiedenen Kontinenten abgeschlossen – und zeigt damit, dass das Unternehmen operativ in eine neue Geschwindigkeit gewechselt hat. Gleichzeitig wächst das Geschäft jenseits des Raketengeschäfts in Richtung Weltrauminfrastruktur.

Rekordkurs bei Umsatz und Auftragsbestand

Das Geschäftsjahr 2025 schloss Rocket Lab mit einem Jahresumsatz von 602 Millionen Dollar ab – ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das vierte Quartal steuerte mit 180 Millionen Dollar einen Rekordwert bei. Der Auftragsbestand wuchs um 73 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar. Wesentlicher Treiber ist ein Regierungsvertrag mit der Space Development Agency über 816 Millionen Dollar.

Für das erste Quartal 2026 erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 185 und 200 Millionen Dollar.

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Die Betriebskosten stiegen 2025 allerdings um 42,5 Prozent – vor allem durch Investitionen in neue Raumfahrtsysteme und die Entwicklung der schwereren Neutron-Rakete.

Neutron-Erstflug verschoben

Beim Neutron-Programm gab es einen Rückschlag: Ein Tanktest der ersten Stufe scheiterte. Als Ursache identifizierte das Unternehmen eine Fertigungsschwäche beim manuellen Verbundwerkstoff-Auftrag. Die Lösung: automatisierte Faserverlegung für künftige Tanks. Ein grundlegendes Redesign des Fahrzeugs ist damit nicht erforderlich. Der Erstflug ist nun für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.

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Parallel dazu schloss Rocket Lab Ende Februar 2026 die Übernahme von Optical Support, Inc. ab. Die Akquisition bringt rund 2.000 Quadratmeter Fertigungs- und Testfläche sowie Spezialisten für Präzisionsoptik – relevant für nationale Sicherheitsprogramme im Weltraum.

Zwei Missionen, eine Woche, zwei Kontinente

Der 83. Electron-Flug brachte eine kommerzielle Nutzlast in einen 470 Kilometer hohen Erdorbit – gestartet vom Startgelände in Mahia, Neuseeland. Keine Woche zuvor war von Wallops Island, Virginia, eine HASTE-Suborbitalrakete aufgestiegen. Sie transportierte ein scramjet-betriebenes DART-AE-Nutzlastpaket für die Defense Innovation Unit in eine hypersonische Umgebung – bereits der zweite Einsatz für diese Behörde binnen drei Monaten. Alle sieben bisherigen HASTE-Flüge waren erfolgreich.

Neu vorgestellt wurden zudem strahlungsgehärtete Silizium-Solarmodule, die speziell für orbitale Hochleistungsanwendungen konzipiert sind – darunter Gigawatt-skalierte Datenzentren im Weltall für KI-Anwendungen. Das signalisiert, wohin Rocket Lab langfristig steuert: weg vom reinen Raketendienstleister, hin zum Infrastrukturanbieter im Orbit.

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