Volle Auftragsbücher und ambitionierte Wachstumsziele treffen auf prominente Verkäufe. Cathie Woods Investmentgesellschaft ARK Invest reduziert ihre Position bei Rocket Lab spürbar. Das Timing lässt aufhorchen. Die Verkäufe passieren nur wenige Tage vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen am 7. Mai.
Gewinne sichern vor dem Termin
Am vergangenen Montag trennte sich der ARKQ-Fonds von gut 50.000 Aktien im Wert von rund vier Millionen US-Dollar. Zuvor hatte ARK bereits am Freitag ein größeres Paket des Raumfahrtunternehmens abgestoßen. Die Fondsmanager verkauften dabei nicht in eine Schwächephase hinein. Die Aktie legte am Tag der jüngsten Transaktion spürbar zu.
Offenbar sichert sich die Investmentfirma Buchgewinne, bevor das Management am kommenden Donnerstag die Bücher öffnet. Der Optionsmarkt preist für den Tag der Veröffentlichung eine erhebliche Kursbewegung von rund elf Prozent in beide Richtungen ein. Kein Wunder, dass einige Akteure im Vorfeld Risiko aus dem Portfolio nehmen.
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Teures Wachstum und hohe Erwartungen
Operativ präsentiert sich das Unternehmen robust. Für das erste Quartal peilt Rocket Lab einen Umsatz von bis zu 200 Millionen Dollar an. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von rund 57 Prozent. Ein Rekord-Auftragsbestand von knapp 1,9 Milliarden Dollar stützt diese Prognose.
Das Management geht davon aus, einen großen Teil dieses Volumens zeitnah abzuarbeiten. Dem stehen allerdings erhebliche Kosten gegenüber. Die Entwicklung der neuen Neutron-Rakete verschlingt viel Kapital. Mit einem Liquiditätspolster von rund 1,1 Milliarden Dollar ist das Unternehmen zwar solide finanziert, verzeichnete zuletzt aber negative Cashflows.
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Hinzu kommt eine ambitionierte Bewertung. Das Verhältnis von Unternehmenswert zu Umsatz liegt beim Zwanzig- bis Dreißigfachen des Branchendurchschnitts. Der geplante Börsengang von SpaceX lenkt derzeit zusätzliche Aufmerksamkeit auf die Preisgestaltung im gesamten Raumfahrtsektor. Makellose Ausführung ist bei diesem Niveau absolute Pflicht.
Der Blick auf die Startrampe
Technologisch liefert das Team ab. Ende April brachte Rocket Lab bei seiner 87. Mission erfolgreich acht Satelliten für die japanische Raumfahrtbehörde JAXA ins All. Der Startrhythmus verdichtet sich. Weitere Missionen für kommerzielle Erdbeobachtung und nationale Sicherheit stehen in diesem Jahr auf dem Plan.
Am 7. Mai rücken nun die nackten Zahlen in den Mittelpunkt. Investoren werden nach US-Börsenschluss genau prüfen, wie sich die Liquidität entwickelt hat. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Updates zur Neutron-Rakete. Der für Ende 2026 geplante Erstflug dieser Schwerlastrakete gilt als der wichtigste Katalysator für die nächste Phase des Unternehmens.
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