Rocket Lab hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit beachtlichen Rekorden abgeschlossen und die Auftragsbücher prall gefüllt. Während die Umsätze deutlich steigen, dämpfen eine technische Verzögerung beim wichtigen Neutron-Programm sowie jüngste Insiderverkäufe die Euphorie der Anleger. Das Raumfahrtunternehmen bewegt sich derzeit im Spannungsfeld zwischen operativem Erfolg und wachsenden Entwicklungskosten.
Fundamental steht das Unternehmen auf einem soliden Fundament. Im Jahr 2025 kletterte der Jahresumsatz um 38 Prozent auf 602 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig wuchs der Auftragsbestand um satte 73 Prozent auf 1,85 Milliarden US-Dollar an. Ein wesentlicher Treiber für diese Entwicklung war unter anderem ein Großauftrag der Space Development Agency (SDA) im Wert von über 800 Millionen US-Dollar. Auch operativ hält das Unternehmen das Tempo hoch: Erst Anfang März absolvierte Rocket Lab zwei erfolgreiche Missionen innerhalb von nur sechs Tagen.
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Rückschlag beim Neutron-Programm
Trotz der starken Wachstumsraten gibt es operative Hürden. Ein fehlgeschlagener Tanktest der ersten Raketenstufe zwingt das Management dazu, den Erstflug der neuen Neutron-Rakete auf das vierte Quartal 2026 zu verschieben. Diese Verzögerung rief umgehend Analysten auf den Plan. Während Cantor Fitzgerald das Kursziel auf 85 US-Dollar anhob, senkte Needham seine Erwartungen von 110 auf 95 US-Dollar, behielt aber die Kaufempfehlung bei. Die anhaltend hohen Entwicklungskosten für Neutron in Kombination mit dem generellen Cashburn bleiben ein limitierender Faktor für die Profitabilität des Unternehmens.
Insiderverkäufe im Fokus
Zusätzlich zur technischen Verzögerung sorgen aktuelle Transaktionen der Führungsebene für Gesprächsstoff am Markt. Mehrere hochrangige Manager haben in den vergangenen Wochen Aktienpakete veräußert:
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- CFO Adam C. Spice: Verkauf von 59.714 Aktien (ca. 4,3 Mio. USD) zur Deckung von Steuerpflichten
- Direktorin Merline Saintil: Verkauf von 18.126 Aktien (ca. 1,36 Mio. USD)
- SVP Arjun Kampani: Verkauf von 23.711 Aktien (ca. 1,7 Mio. USD)
Obwohl das Unternehmen diese Verkäufe als routinemäßig einstuft, können solche gebündelten Transaktionen kurzfristig auf die Stimmung der Privatanleger drücken. Der Aktienkurs spiegelt diese gemischte Nachrichtenlage wider: Mit einem Freitagsschlusskurs von 70,00 US-Dollar notiert das Papier seit Jahresbeginn knapp acht Prozent im Minus.
Die nächsten Wochen bringen nun wichtige Termine für Aktionäre. Bis zum 22. März müssen Vorschläge für die vorgezogene Hauptversammlung eingereicht werden, die am 20. Mai stattfindet. Zuvor wird der Markt am 8. Mai genau auf die Zahlen des ersten Quartals blicken, für das Rocket Lab einen Umsatz zwischen 185 und 200 Millionen US-Dollar in Aussicht gestellt hat.
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