Rolls-Royce hat den Turnaround nicht nur geschafft, sondern beschleunigt ihn massiv. Der britische Triebwerksbauer meldet nicht nur das vierte Jahr in Folge Gewinne über den Erwartungen, sondern kündigt auch eines der größten Aktienrückkaufprogramme der Firmengeschichte an. Während die operative Marge bereits die ursprünglichen Mittelfristziele übertrifft, stellt sich angesichts der rekordhohen Bewertung die Frage: Kann das Wachstumstempo diese Vorschusslorbeeren rechtfertigen?
Ein massives Signal an die Aktionäre
Die zentrale Nachricht für Investoren ist die aggressive Kapitalrückführungsstrategie. Rolls-Royce plant, zwischen 2026 und 2028 eigene Aktien im Wert von sieben bis neun Milliarden Pfund zurückzukaufen. Allein im laufenden Jahr sind Rückkäufe von 2,5 Milliarden Pfund vorgesehen.
Dieser Schritt wird durch eine exzellente Cash-Situation ermöglicht. Der Free Cash Flow kletterte im Jahr 2025 auf 3,3 Milliarden Pfund, getrieben durch ein starkes operatives Geschäft. Das operative Ergebnis selbst stieg auf 3,5 Milliarden Pfund, wobei die Marge mit 17,3 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert lag. Das Unternehmen erreichte damit sein ursprüngliches Margenziel drei Jahre früher als geplant.
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Alle Sparten liefern ab
Der Erfolg ruht auf breiten Schultern, da alle Geschäftsbereiche profitabel wachsen. Besonders hervorzuheben ist die zivile Luftfahrtsparte (Civil Aerospace), die eine operative Marge von 20,5 Prozent erzielte. Verantwortlich hierfür sind vor allem lukrative Wartungsverträge und eine höhere Profitabilität bei Ersatzteilen.
Auch der Bereich Power Systems entwickelt sich zum Wachstumstreiber. Hier sprang der operative Gewinn um 60 Prozent nach oben. Ursächlich ist die starke Nachfrage nach Stromerzeugungslösungen, insbesondere durch den Boom bei Rechenzentren. Der Auftragseingang in diesem Segment wuchs um 21 Prozent, was die Bücher bis weit in das Jahr 2026 füllt.
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Technologische Weichenstellung
Neben den Finanzkennzahlen meldet der Konzern wichtige operative Fortschritte im Verteidigungssektor. Das F130-Triebwerk, das für die B-52-Bomberflotte der US-Luftwaffe vorgesehen ist, hat kritische Tests bestanden. Dies sichert langfristige Regierungsaufträge ab. Gleichzeitig zielt Rolls-Royce mit dem UltraFan 30 wieder auf den Markt für Schmalrumpfflugzeuge (Single-Aisle), um in den 2030er Jahren bei Airbus und Boeing wieder eine stärkere Rolle zu spielen.
Das Management hat angesichts der starken Entwicklung die Mittelfristziele angehoben und erwartet nun operative Gewinne von bis zu 5,2 Milliarden Pfund. Da die Aktie bei einem aktuellen Kurs von 15,00 Euro jedoch bereits mit dem 40-fachen des erwarteten Gewinns bewertet wird, ist eine fehlerfreie Exekution dieser Wachstumspläne nun zwingend erforderlich, um das hohe Bewertungsniveau fundamental zu untermauern.
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