Die Rubrik-Aktie steht aktuell bei 67,10 Dollar – und damit deutlich unter den Preisen, zu denen Insider des Cybersecurity-Unternehmens zuletzt Anteile abgestoßen haben. Gleich zwei Insider-Verkäufe innerhalb weniger Wochen sorgen für Aufsehen: Ist das ein Warnsignal für Anleger?
Zwischen dem 12. Dezember 2025 und dem 15. Januar 2026 trennten sich führende Köpfe des Unternehmens von Aktien im Wert von insgesamt über 850.000 Dollar. Director Ravi Mhatre verkaufte am 12. Dezember 5.307 Aktien zu Preisen zwischen 84,96 und 85,99 Dollar – Erlös: rund 452.530 Dollar. Gut einen Monat später, am 14. und 15. Januar, folgte CTO Arvind Nithrakashyap mit dem Verkauf von 5.693 Aktien zu Preisen zwischen 70,01 und 70,705 Dollar, was weitere 400.421 Dollar einbrachte.
Beide Transaktionen erfolgten über vorher festgelegte Handelspläne nach Regel 10b5-1. Solche Pläne werden typischerweise Monate im Voraus aufgesetzt und sollen Insiderhandel verhindern. Dennoch: Der Zeitpunkt wirkt pikant.
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Starke Zahlen, schwacher Kurs?
Dabei hat Rubrik eigentlich Grund zur Freude. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 legte das Unternehmen beeindruckende Zahlen vor: 48 Prozent Umsatzwachstum im Jahresvergleich, ein Plus bei den wiederkehrenden Abo-Umsätzen (ARR) von 52 Prozent und rund 95 Millionen Dollar an neu gewonnenen Subscription-ARR. Die Bruttogewinnmarge liegt bei starken 79 Prozent.
Mehrere Investmentbanken reagierten prompt. Cantor Fitzgerald bestätigte sein „Overweight“-Rating mit einem Kursziel von 105 Dollar. Goldman Sachs hält an seiner Kaufempfehlung fest und sieht die Aktie bei 120 Dollar – trotz jüngster Kursschwäche, die teils auf die Anteilsabgabe durch den Investor Lightspeed zurückgeführt wird. BMO Capital nahm Rubrik sogar in seine Top-Picks für 2026 auf. Die Analystenschätzungen reichen von 91 bis 130 Dollar – deutlich über dem aktuellen Niveau.
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Neues Produkt für heikle Daten
Parallel zu den Insiderverkäufen präsentierte Rubrik im Dezember die „Security Cloud Sovereign“-Lösung. Das Produkt richtet sich an Organisationen, die strengste Datensouveränität einhalten müssen – etwa Behörden oder Unternehmen in regulierten Branchen. Alle Daten, Metadaten und Managementfunktionen bleiben dabei in vom Kunden festgelegten Rechtsräumen, ohne Zugriff durch Dritte.
„Unsere Kunden wollen Gewissheit, dass keine fremde Regierung oder kein Anbieter auf ihre Daten zugreifen kann“, erklärte Chief Product Officer Anneka Gupta. Die Lösung ist zunächst für ausgewählte Kunden verfügbar, eine breitere Markteinführung soll folgen.
Mit einer Marktkapitalisierung von 13,8 Milliarden Dollar bleibt Rubrik trotz hohem Umsatzwachstum noch unprofitabel. Die jüngsten Insiderverkäufe könnten schlicht reguläre Portfolioanpassungen sein – oder ein Hinweis darauf, dass selbst Unternehmensinsider die aktuelle Bewertung als sportlich ansehen. Fakt ist: Die Kluft zwischen Analystenerwartungen und Börsenkurs ist beträchtlich.
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