Die RideNow Group macht Fortschritte bei ihrer operativen Wende, allerdings zeigen sich Marktbeobachter weiterhin vorsichtig. Trotz eines deutlichen Sprungs beim bereinigten Betriebsergebnis wurde der Titel am 4. April auf „Hold“ herabgestuft. Der Fokus auf margenstarke Segmente wie Gebrauchtfahrzeuge und Service scheint noch nicht alle Zweifel am schwierigen Marktumfeld für Freizeitfahrzeuge auszuräumen.
Profitabilität trotz Umsatzrückgang
Die jüngsten Geschäftszahlen verdeutlichen den strategischen Kurswechsel des Unternehmens. Im vierten Quartal sank der Umsatz zwar um 4,7 Prozent auf 256,9 Millionen US-Dollar, was primär auf die Abwicklung des Fahrzeugtransportgeschäfts zurückzuführen ist. Gleichzeitig explodierte das bereinigte EBITDA jedoch von 2,2 Millionen auf 9,7 Millionen US-Dollar.
Verantwortlich für diese Entwicklung war vor allem die Konzentration auf den Gebrauchtmarkt und das Servicegeschäft. Während der Absatz von Neufahrzeugen leicht rückläufig war, stiegen die Verkäufe von Gebrauchtfahrzeugen um 5,1 Prozent. Besonders lukrativ erwiesen sich die Bereiche Ersatzteile, Service und Zubehör, die einen Bruttogewinn von 22,7 Millionen US-Dollar beisteuerten. Auch das Geschäft mit Finanzierungen und Versicherungen blieb mit einem Umsatzbeitrag von 24,1 Millionen US-Dollar eine wichtige Stütze.
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Effizienz und Liquidität im Fokus
Für das gesamte Geschäftsjahr 2025 verzeichnete RideNow einen Umsatz von 1,08 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und spiegelt die branchenweit schwächere Nachfrage wider. Durch strikte Kostensenkungen konnte das bereinigte Jahres-EBITDA dennoch um über 40 Prozent auf 46,2 Millionen US-Dollar gesteigert werden. Auch der Nettoverlust verringerte sich signifikant von 78,6 Millionen auf 52,4 Millionen US-Dollar.
Um die Risiken in der Bilanz zu minimieren, hat das Management die Lagerhaltung optimiert. Ziel ist ein Vorrat für drei bis vier Monate, um Kapitalbindungskosten zu senken und die Margen zu schützen. Mit einer verfügbaren Liquidität von insgesamt 152,6 Millionen US-Dollar sieht sich das Unternehmen für die weitere Transformation gerüstet.
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Skepsis trotz operativer Fortschritte
Die Herabstufung durch Analysten am 4. April zeigt jedoch, dass die Bäume für RideNow vorerst nicht in den Himmel wachsen. Marktbeobachter verweisen auf die weiterhin negativen Nettomargen und die Sorge, dass makroökonomischer Druck die Konsumlust im Powersports-Segment dämpfen könnte. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt aktuell bei 6,50 US-Dollar.
Das Management setzt künftig auf eine disziplinierte Kapitalallokation und das Kerngeschäft im Einzelhandel. Nach dem vollständigen Ausstieg aus den Transportdienstleistungen Ende 2025 prüft RideNow für das laufende Jahr bereits potenzielle Übernahmen. Damit rückt die Fähigkeit des Unternehmens in den Mittelpunkt, das EBITDA-Wachstum auch bei anhaltender Kaufzurückhaltung der Kunden stabil zu halten.
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