Offshore-Wind-Zuschlag in Großbritannien, ein überarbeitetes Strategie-Update und ein frisches Kursziel von 65 Euro — für RWE verdichten sich die positiven Signale kurz vor der Hauptversammlung.
UBS-Analystin hat das Kursziel von 55 auf 65 Euro angehoben und die Kaufempfehlung bekräftigt. Als Treiber nennt sie zwei Faktoren: einen gewonnenen Ausschreibungszuschlag der britischen Regierung für Offshore-Windprojekte sowie eine spürbare Verschiebung bei der Kapitalverwendung im jüngsten Strategie-Update. Dass sie gleichzeitig die EBITDA-Prognose für 2026 um 3 Prozent kürzte, trübt das Bild kaum — für 2028 bis 2030 hob sie die Schätzungen wegen Kapazitätserweiterungen um bis zu 8 Prozent an.
Aktie auf Mehrjahreshoch, Rückkauf läuft
Der Kurs spiegelt die Erwartungen wider. Mit rund 60 Euro notiert die Aktie nahe ihres 52-Wochen-Hochs — seit Jahresbeginn steht ein Plus von knapp 28 Prozent, auf Jahressicht sogar rund 76 Prozent. Das Papier liegt dabei deutlich über seinen gleitenden Durchschnitten.
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RWE kauft parallel weiter eigene Aktien zurück. Allein in der Woche vom 13. bis 17. April wurden rund 357.000 Aktien über Xetra erworben. Seit Start der dritten Tranche im Dezember 2025 summiert sich das Volumen auf über 7,3 Millionen Aktien — Teil eines 1,5 Milliarden Euro schweren Programms, das bis Mitte 2026 abgeschlossen sein soll.
Hauptversammlung und mittelfristiger Ausblick
Am 30. April 2026 findet die Hauptversammlung statt. Auf der Tagesordnung steht ein Dividendenvorschlag von 1,20 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025, nach 1,10 Euro im Vorjahr. Der Ex-Tag ist der 4. Mai, die Ausschüttung soll am 6. Mai erfolgen. RWE hat die Dividende seit neun Jahren nicht gesenkt.
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Das Management kommuniziert einen klaren Wachstumspfad: Für 2026 peilt RWE ein bereinigtes EBITDA zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro an, bis 2027 soll es auf bis zu 6,8 Milliarden Euro steigen. Ein Investitionsprogramm von 35 Milliarden Euro bis 2031 soll diesen Kurs untermauern. Ein strategischer Schwerpunkt liegt auf US-Gaskraftwerken zur Versorgung von KI-Rechenzentren — ein Segment, das RWE als neues Wachstumsfeld positioniert.
Am 13. Mai 2026 folgt die Investoren- und Analystenkonferenz zu den Erstquartalszahlen. Wind und Solar deckten im ersten Quartal bereits 53 Prozent des deutschen Strombedarfs — sechs Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Ob das operative Ergebnis mit den gestiegenen Erwartungen Schritt hält, wird dieser Termin zeigen.
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