RWE hat am Dienstag Zuschläge der Bundesnetzagentur für drei wasserstofffähige Gaskraftwerksprojekte mit insgesamt rund 2.100 MW erhalten. Nach Unternehmensangaben liegen die Standorte in Voerde, Weisweiler und Werne. Damit betreffen die Zuschläge sämtliche drei von RWE genannten Projekte.

Jefferies bestätigt Kaufempfehlung nach Zuschlägen

Jefferies bestätigte am Dienstag die Kaufempfehlung für RWE mit einem Kursziel von 75 Euro. Analyst Ahmed Farman bezeichnete seine Einschätzung als erste Reaktion auf die Vergabe der Zuschläge für die Gaskraftwerke. Die Aktie steigt heute um 0,6% auf 57,20 €.

Neben dem Kraftwerksgeschäft steht ein mögliches gemeinsames Angebot mit KKR für Uniper im Blick. RWE-Chef Markus Krebber bestätigte am Montag auf der ADIPEC-Konferenz laut WirtschaftsWoche, dass ein gemeinsames, unverbindliches Angebot „zutreffend klingt“. RWE und KKR sind damit als Kaufinteressenten benannt, ohne dass ein Abschluss oder eine Käuferauswahl gemeldet wurde.

Im Bereich der erneuerbaren Energien meldete RWE am Montag die Inbetriebnahme des Onshore-Windparks Serra Palino in Apulien. Die installierte Leistung der Anlage beträgt nach Unternehmensangaben 47,2 MW.

Belegschaftsaktien und Zwischenmitteilung

Auch zum deutschen Belegschaftsaktienprogramm legte RWE am Montag eine Mitteilung vor. Im Zeitraum vom 26. bis 30. Oktober wurden demnach insgesamt 55.000 Aktien erworben.

Seit dem Programmstart am 5. Oktober bis einschließlich 30. Oktober summierten sich die Käufe nach Unternehmensangaben auf insgesamt 220.000 Aktien.

Der nächste angekündigte Veröffentlichungstermin ist der 11. November 2026. Wie RWE am Mittwoch mitteilte, wird das Unternehmen dann seine Zwischenmitteilung für das erste bis dritte Quartal 2026 veröffentlichen. Sie umfasst damit den Geschäftsverlauf der ersten neun Monate des Jahres.