Während der DAX am Montag über ein Prozent einbüßt, zeigt sich RWE erstaunlich robust. Der Titel gibt lediglich 0,8 Prozent auf 51,10 Euro nach – deutlich weniger als der Gesamtmarkt. Das Jahresplus des Energieriesen beträgt damit weiterhin rund 13 Prozent.
Was steckt hinter dieser relativen Stärke? Die Antwort liefern gleich zwei renommierte Banken mit deutlichen Kurszielanhebungen.
Deutsche Bank und Morgan Stanley setzen auf Versorger
Die Deutsche Bank schraubt ihr Kursziel für RWE um fünf Euro auf 55 Euro nach oben und bekräftigt das Kaufvotum. Analyst James Brand räumt zwar ein, dass das Potenzial europäischer Versorgertitel nach dem starken Lauf 2025 etwas geschrumpft ist. Doch die zunehmende Ergebnisstärke spreche weiterhin für Kurschancen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rwe?
Noch optimistischer gibt sich Morgan Stanley. Analyst Robert Pulleyn hebt sein Kursziel von 55 auf 60 Euro an und bestätigt seine „Overweight“-Einschätzung. Seine Schätzungen für das Ergebnis je Aktie hat er ebenfalls nach oben korrigiert.
KI-Boom treibt Energiehunger
Pulleyns Argumentation zielt direkt ins Herz der aktuellen Marktdynamik: Der Boom rund um Künstliche Intelligenz löst einen massiven Energiebedarf aus. Investoren konzentrieren sich zunehmend auf Versorger mit Wachstumschancen im Netzwerk- und Rechenzentrumsbereich.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rwe?
Für RWE sieht der Morgan-Stanley-Analyst hier wachsende Chancen. Die stark steigende Stromnachfrage – getrieben durch KI und Elektromobilität – ist kein kurzfristiges Phänomen, sondern strukturell verankert. Pulleyn rechnet bei RWE mit positiven Überraschungen bei den Leistungskennziffern.
Preiskampf entscheidet Zukunft
Doch der Energiemarkt steht vor einer entscheidenden Frage: Wer bietet die überzeugendsten Lösungen für die wachsende Nachfrage? Verfügbarkeit und Infrastruktur sind wichtig – am Ende aber entscheidet der Preis. Der Strompreis entwickelt sich zunehmend zum kritischen Wettbewerbsfaktor.
Die Analysten bleiben dennoch zuversichtlich. Zwar könnten sich die Hoffnungen auf explosives kurzfristiges Nachfragewachstum als überzogen erweisen, die Konsensschätzungen dürften davon jedoch nicht gefährdet sein.
Rwe-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rwe-Analyse vom 19. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Rwe-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rwe-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rwe: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


