Rwe Aktie: Beeindruckender Aufwärtstrend

Die Privatbank Berenberg hebt ihr Kursziel für RWE deutlich an und sieht Verdopplungspotenzial, gestützt auf milliardenschwere Investitionen und ein starkes Wachstumsprofil.

Rwe Aktie
Kurz & knapp:
  • Kursziel von 42 auf 58 Euro angehoben
  • 35 Milliarden Euro Investitionen bis 2030
  • Startschuss für Offshore-Wind-Hub HeideHub
  • Fortlaufendes Aktienrückkaufprogramm des Konzerns

Die Privatbank Berenberg stockt ihre Erwartungen kräftig auf und hebt das Kursziel für den Essener Energiekonzern von 42 auf 58 Euro an. Das Rating bleibt bei „Buy“. Analyst Andrew Fisher begründet den Schritt am 20. Januar 2026 mit den ambitionierten Investitionsplänen des Unternehmens.

Von 2025 bis 2030 will der Stromkonzern satte 35 Milliarden Euro in den Ausbau investieren. Diese Kapitaleinsätze sollen die Gewinnziele untermauern und bis 2030 das Ergebnis je Aktie auf 4 Euro verdoppeln. Berenberg attestiert dem Konzern eines der stärksten Wachstumsprofile im Sektor – ein Potenzial, das im aktuellen Aktienkurs noch nicht ausreichend eingepreist sei.

Milliarden für die Energiewende

Parallel dazu läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter. In der Handelswoche vom 12. bis 16. Januar 2026 erwarb das beauftragte Kreditinstitut 420.052 Aktien über Xetra. Der gewichtete Durchschnittskurs bewegte sich zwischen 48,21 Euro am Montag und 51,31 Euro am Freitag. Insgesamt flossen knapp 20,8 Millionen Euro in den Rückkauf.

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Seit Beginn der dritten Tranche am 3. Dezember 2025 hat der Konzern bereits 2,56 Millionen eigene Aktien zurückgekauft. Das Signal ist klar: Das Management glaubt an den eigenen Kurs und nutzt die Gelegenheit, Kapital an die Aktionäre zurückzuführen.

Nordsee-Hub nimmt Gestalt an

Am 20. Januar 2026 fiel in Wöhrden bei Heide in Schleswig-Holstein der offizielle Startschuss für ein Schlüsselprojekt der Energiewende. Ministerpräsident Daniel Günther und Umweltminister Tobias Goldschmidt gaben gemeinsam mit den Netzbetreibern 50Hertz, Amprion, Tennet und SH Netz grünes Licht für den HeideHub.

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Ab 2030 soll das Stromdrehkreuz Offshore-Windparks in der Nordsee ans Festland anbinden und die Energie nach West- und Süddeutschland weiterleiten. Die Anlage besteht aus Gleichstromschaltanlage, Konverter und Umspannwerk. Auch die Industrie erhält direkte Anschlussmöglichkeiten – ein wichtiger Baustein für die Versorgungssicherheit und die Dekarbonisierung energieintensiver Betriebe.

Für den Energiekonzern aus Essen bedeutet die Infrastrukturerweiterung neue Absatzchancen und eine gestärkte Position im wachsenden Offshore-Markt. Die Investitionsmilliarden fließen genau dorthin, wo die Zukunft des europäischen Strommarkts entschieden wird.

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