RWE Aktie: BlackRock reduziert Beteiligung

Der Vermögensverwalter BlackRock hat seine Beteiligung an RWE leicht verringert. Parallel setzt der Energiekonzern sein Aktienrückkaufprogramm fort, während politische Debatten die Branche prägen.

Rwe Aktie
Kurz & knapp:
  • BlackRock verringert Stimmrechtsanteil auf 5,03 Prozent
  • RWE kauft in einer Woche fast 400.000 eigene Aktien
  • Investition von rund 21 Millionen Euro in Rückkäufe
  • Politische Debatte um Netzanschlüsse für Erneuerbare

RWE steht nach einer Stimmrechtsmitteilung von BlackRock im Fokus der Anleger. Der weltweit größte Vermögensverwalter hat seinen Anteil am Essener Energiekonzern leicht verringert – ein Vorgang, der zunächst technisch erscheint, aber durchaus Signalwirkung haben könnte.

Wie aus der am Montag veröffentlichten Pflichtmitteilung hervorgeht, hält BlackRock nun 5,03 Prozent der Stimmrechte an RWE. Zum Vergleich: Bei der letzten Meldung lag der Anteil noch bei 5,09 Prozent. Hinzu kommen 0,08 Prozent über Finanzinstrumente, sodass sich die Gesamtbeteiligung auf 5,11 Prozent beläuft – zuvor waren es 5,17 Prozent.

Kontinuierlicher Aktienrückkauf läuft

Parallel dazu setzt RWE sein Aktienrückkaufprogramm unbeirrt fort. In der Woche vom 9. bis 13. Februar erwarb das Unternehmen 397.824 eigene Aktien über die Handelsplattform Xetra. Die Rückkäufe erfolgten zu Durchschnittskursen zwischen 50,34 Euro und 54,20 Euro, wobei der Konzern insgesamt rund 20,95 Millionen Euro investierte.

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Seit Beginn der dritten Tranche des Rückkaufprogramms am 3. Dezember 2025 hat RWE damit bereits 4,14 Millionen Aktien zurückgekauft. Das Programm ist Teil der Gesamtstrategie für den Zeitraum 2024 bis 2026 und unterstreicht das Vertrauen des Managements in die eigene Geschäftsentwicklung.

Politischer Gegenwind für Energiewende

Derweil gerät RWE indirekt in den politischen Konflikt um die Energiepolitik. Die Grünen kritisieren scharf die Stromnetz-Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Grünen-Chef Felix Banaszak warnt, dass Reiches Vorhaben ein wirtschaftliches Risiko darstelle und „wieder einmal eine Zukunftsbranche in Grund und Boden reguliert“ werde.

Der Kern der Auseinandersetzung: Reiche plant Reformen, die in besonders belasteten Gebieten keine Entschädigungen mehr für neue Anschlüsse vorsehen, wenn Wind- und Solaranlagen gedrosselt werden müssen. Die Grünen fordern stattdessen größere Ausschreibungen für Windparks und Anschlusspflichten für Netzbetreiber. Für RWE als einen der größten Ökostrom-Erzeuger in Deutschland könnten diese politischen Weichenstellungen mittelfristig erhebliche Auswirkungen haben – je nachdem, welche Linie sich durchsetzt.

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